Vaterherz Podcast · Folge 22 · 17. September 2025 · 17 Minuten

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Worum es in dieser Folge geht

Du plapperst zu viel. Das ist frech, ich weiß, und ich nehme mich davon nicht aus. Aber ich beobachte seit Jahren, bei mir und bei den Männern, die ich begleite, dass wir sehr viel reden und dabei selten das sagen, was wesentlich wäre. Wir erklären, rechtfertigen, halten die Sachebene, weil sie uns Sicherheit gibt. Und wir übersehen, was das mit unseren Kindern und unseren Partnerschaften macht.

In dieser Folge geht es darum, warum wir Männer so viel reden, welche Angst dahintersteckt, was das Plappern in unseren Beziehungen verhindert, und was passiert, wenn wir stattdessen Pausen aushalten, zuhören und nur noch das sagen, was zählt. Mit ein paar konkreten Ideen für die nächsten Tage.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wir Männer reden viel und sagen wenig, weil die Sachebene uns Sicherheit gibt und die Beziehungsebene uns fremd ist.
  • Hinter dem Plappern steckt die Angst zu fühlen, was in der Stille hochkäme.
  • Wer nicht zuhören kann, kommt nicht in Verbindung. Das Plappern sabotiert genau das, was wir uns wünschen.
  • Pausen aushalten, den Körper beobachten, ehrlich sagen „Ich habe dir nicht zugehört“: So beginnt Präsenz.

Transkript

Gesprochene Sprache, automatisch transkribiert und behutsam geglättet. Füllwörter und Wiederholungen sind gekürzt, der Wortlaut ist erhalten.

Wir reden unheimlich viel

Du plapperst so viel, würde ich behaupten. Ich weiß, dass das ganz schön frech sein kann, wenn ich das hier einfach so hinhaue. Aber das deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung und vor allem mit dem, was ich von so vielen Männern in den letzten Jahren erleben durfte: Wir reden unheimlich viel als Männer. Das ist natürlich ein bisschen ironisch, wenn ihr gerade meinen Podcast hört, in dem ich auch sehr viel rede. Vielleicht ist deswegen die Sensibilität bei mir so groß, dass ich merke, wie viele Männer da draußen mehr plappern, als Dinge zu sagen, die wesentlich sind, die wichtig sind. Ich würde heute gern darauf eingehen, warum das so ist, ob das wirklich stimmt, was ich da formuliere, was wir damit eigentlich bezwecken und was wir damit erreichen. Und am Ende ein paar Ideen, wie das anders aussehen kann.

Ich steige ein mit einem Bild, das viele von euch kennen: Eines deiner Kinder ist hingefallen, es weint, und statt es einfach zu trösten und anzuerkennen, dass das gerade wehgetan hat, erklären wir irgendetwas. Vielleicht zehn Minuten lang, warum Hinfallen normal ist, oder warum es hätte passieren müssen, dass wir auf den Schotter hätten achten sollen oder auf die Höhe des Klettergerüsts. Vielleicht kommt noch ein blöder Spruch: Ich hab’s dir doch gesagt. Ich glaube, wir merken hinterher schon, dass das eigentlich unfair ist, dass wir da auch schon anfangen zu plappern. Das ist ein drastisches Beispiel, und ich würde dich bitten zu überprüfen, in welchen anderen Bereichen du sehr viel plapperst, und das aus gutem Grund.

Warum wir das tun: die Sachebene als Sicherheit

Ich fange an mit meiner Beobachtung. Ich glaube, dass wir Männer sehr viel auf dieser Sachebene unterwegs sind, der berühmten Fakten, der Dinge, die doch eigentlich völlig klar sind, weil wir uns damit auskennen, weil uns das Sicherheit gibt. Wir wollen recht haben, wir wollen eine Argumentation haben, die überzeugt, wir wollen uns rechtfertigen in Situationen, in denen wir Angst haben, dass uns ein Strick gedreht werden kann. Wir Männer fühlen uns sehr wohl auf dieser Sachebene, erstens, weil wir das andere gar nicht so kennen, was wir heute Beziehungsebene nennen, und zweitens, weil wir gelernt haben, dass unsere Sprache möglicherweise den Unterschied macht, dass sie uns schützt.

Wir wollen den Erklärbären spielen, weil wir dadurch Erfolge bekommen haben. In der Schule, vielleicht schon im Kindergarten, später in unseren Partnerschaften. Vielleicht sind wir so gut mit unserer Sprache, dass sie uns geholfen hat, eine bestimmte Anerkennung zu bekommen, oder unsere Fähigkeit zu diskutieren und zu rechtfertigen hat uns geholfen, in bestimmten Situationen nicht verletzt zu werden, uns sicher zu fühlen, Kontrolle durch unser Wissen auszuüben. Gerade viele Männer legen großen Wert darauf, viele Details über bestimmte Dinge zu wissen. Überlegt selber mal, in welchen Bereichen ihr die Experten seid, weil ihr tausende Webseiten oder Magazine über Jahre gelesen habt, wo man sich objektiv fragen könnte: Ist das wirklich sinnvoll? Ist das wirklich das, was dein Leben ausmacht, gerade als Vater? Und trotzdem tun wir es, und wir fühlen uns darin sicher, auch im Beruflichen. Nicht umsonst gehen viele Männer stärker in den Beruf, gerade wenn sie Kinder haben, wenn sie diesen Umstieg, diese Neuaufnahme ihrer Rolle nicht gut hinbekommen. Sie stützen sich dann auf das, was sie wissen, wofür sie bezahlt werden, wo sie Wertschätzung bekommen, wo es Strukturen und Kontrolle gibt.

Ich beobachte auch, dass wir unseren Kindern immer wieder erklären wollen, warum Dinge so sind, wie sie sind, obwohl unsere Kinder in dem Moment eine ganz andere Erfahrung gemacht haben oder eine andere Erfahrung noch gar nicht möglich ist, weil sie eben noch klein sind. Das, was wir als dreißig-, vierzig-, fünfzigjährige Männer verstanden haben, einem zwei-, dreijährigen Kind zu erklären, ihr wisst selber, das hat keinen Zweck. Schon gar nicht, wenn es um einen Konflikt geht. Schon gar nicht, wenn es gerade um eine Verletzung geht.

Ein weiterer Bereich, warum wir das machen: Wir halten es kaum aus, mal in Stille zu sein, mal Pausen zu machen. Auch da fangen wir plötzlich an, über irgendetwas zu sprechen. Wir haben in gewisser Weise gelernt, dass wir lieber reden, als dass wir zuhören. Weil Zuhören möglicherweise bedeuten würde, dass wir nicht mehr so sicher, nicht mehr so klar sein könnten, wie wir gerade glauben, unterwegs zu sein.

Was dahintersteckt: die Angst, zu fühlen

Jetzt kann man sich fragen, was eigentlich dahintersteckt. Das, was ich als systemischer Berater sehe, als jemand, der da auch einen langen Weg gegangen ist und noch eine ganze Weile unterwegs sein wird: Wir haben Schiss. Wir haben Angst, Dinge zu fühlen, wahrzunehmen, zu erkennen, die wir vielleicht schon ahnen, von denen wir aber glauben, im Moment nicht gut damit umgehen zu können. Wir wollen im Grunde Verletzlichkeit vermeiden, weil wir in den Momenten, in denen wir den Mund halten, damit umgehen müssen, was da kommt: was wir von unseren Kindern hören, von unserer Partnerin, von der Welt da draußen, vielleicht aber auch von uns, in uns, was da für Gedanken, für Zweifel, für Kommentare kommen, die wir nicht hören wollen. Wir wollen nicht überwältigt werden von dem, was passiert, wenn ich realisiere: Mist, so wie es gerade ist, ist es nicht okay, und ich müsste mir eigentlich Gedanken machen, wie ich das ändere.

Diese emotionale Vermeidung schafft eine Distanz, eine Sicherheit. Sie schafft die Möglichkeit, dass wir uns zurückziehen können, uns wieder auf Fakten, auf die Sachebene verlassen können, wo es eigentlich darum ginge, tiefer zu gehen, sich verletzlich zu machen, in Verbindung zu gehen, und gleichzeitig in ein Risiko, wo es möglicherweise unangenehm wird. Zumindest war das bisher vielleicht unsere Erfahrung.

Was das Plappern verhindert

Was das eigentlich bewirkt: Wenn wir ganz ehrlich sind, können wir gar nicht wirklich gut in Verbindung kommen. Wenn wir nicht zuhören können, wenn wir keine Pausen, keine wirkliche Begegnung ohne Plappern zulassen können, dann spüren wir nicht, was beim anderen los ist. Wir spüren nicht, was bei uns los ist. Wir merken gar nicht, welche Resonanz möglich wäre. Vielleicht habt ihr noch gar keine Ahnung, was das ist, wenn ich von Resonanz spreche, aber ich glaube, ihr habt eine Ahnung davon, was es bedeutet, wenn wir in Stille das Gefühl haben, wir sind wirklich beieinander, wir nehmen den anderen wahr, egal was wir sagen, beziehungsweise in dem Moment gar nichts sagen.

Das Plappern hilft uns, oberflächlich zu bleiben, nicht verletzlich zu sein, und genau das ist es: Wir bleiben an der Oberfläche. Wir kommen nicht wirklich in Kontakt, nicht auf die Ebene von Empathie und Mitgefühl, und wir können dadurch kein Verständnis dafür entwickeln, was bei unserem Kind, in der Partnerschaft, vielleicht aber auch bei uns selbst eigentlich los ist, was gesehen werden will, wie wir immer so schön sagen. Im Grunde sabotieren wir die ganze Zeit unsere Beziehungsfähigkeit. Wir sabotieren das, was wir uns eigentlich wünschen, nämlich tief verbunden zu sein, und durch die Strategie des Plapperns, Erklärens, Rechtfertigens verhindern wir, dass genau das passiert. Und wie so oft steckt dahinter die Angst, dass die Beziehungsebene, die wir jetzt haben, auch wenn sie noch so oberflächlich ist, verloren geht. Deswegen plappern wir weiter und weiter.

Woher das kommt: Gefühle waren gefährlich

Wenn diese Strategie nicht so hilfreich ist, wie ich vermute, warum machen wir das trotzdem? Ich glaube, viele von uns haben gelernt: Gefühle waren gefährlich, sind gefährlich. Vor allem die, die wir als negativ beschreiben: die Wut, die Angst, die Scham, den Zorn, die Traurigkeit. Viele von uns mussten vielleicht schon ziemlich früh lernen, dass niemand gut damit umgehen konnte, wenn ich mich zeigte in dem, was da völlig legitim gefühlt werden müsste: ob ich traurig bin, verletzt, wütend, ob ich mich allein fühle. Dass wir in diesen Situationen nicht ernst genommen wurden, dass wir nicht getröstet wurden, wo es nötig gewesen wäre, dass wir unsere Wut, unsere Angst nicht so ausdrücken konnten, dass wir das Gefühl hatten, das ist legitim, das ist angemessen. Im Gegenteil, vielleicht haben wir Abwertung erfahren, Erniedrigung, vielleicht wurden wir abgewatscht im wahrsten Sinne des Wortes, und haben gelernt: Wenn ich mich so zeige, laufe ich Gefahr, bedroht, allein gelassen, verletzt zu werden.

Ich glaube, dass wir dabei gar nicht so sehr auf die Eltern schauen müssen, denn unsere Eltern haben ähnliche Erfahrungen gemacht, auch die Großeltern, und so zieht sich das über die Generationen. Vermutlich haben unsere Eltern das schon besser gekonnt als ihre Eltern, und dennoch schwingt über die Generationen mit: Wissen ist erst mal Sicherheit. Sobald ich in eine Unsicherheit gehe, und das ist emotionales Zulassen im Grunde, das ist die Stille, dann verspricht das nichts Gutes. Es wäre wichtig gewesen, so etwas wie eine wirkliche Co-Regulation zu erfahren, wie wir heute sagen würden, was wir vor dreißig Jahren so nicht formuliert hätten: dass in den Gefühlen, in denen wir als kleiner Junge gesteckt haben, jemand gewesen wäre, der das gespiegelt hätte, der es angenommen hätte, der es einfach begleitet hätte, ohne etwas zu sagen, außer uns in der Richtigkeit unserer Gefühle zu bestätigen. Gerade weil wir diese Co-Regulation nie wirklich gut erfahren haben, sind wir so schnell überfordert, oder haben zumindest Angst vor der emotionalen Überforderung. Das ist ein mächtiger Mechanismus, der verhindert, dass wir mehr ins Risiko gehen.

Was das mit unseren Kindern macht

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, welche Auswirkungen das auf unsere Kinder hat, und ihr werdet es schon ahnen. Die meisten Männer, mit denen ich gearbeitet habe, haben sich von ihren Eltern, vor allem von ihren Vätern, mehr Präsenz gewünscht. Wirklich mehr da zu sein, nicht nur physisch, sondern spürbar. Eben nicht nur zu plappern oder etwas Handwerkliches zu machen, sondern wirklich da zu sein, sich gesehen zu fühlen. Es geht immer wieder um Präsenz. Im Grunde geht es darum, dass unsere Kinder im Zweifel die Erfahrung machen: Ich bin hier unverstanden. Genauso wie wir es vielleicht erfahren haben. Ich werde nicht ernst genommen, ich darf keine Emotionen zeigen, die irgendwie negativ sind. Mein Papa ist nie wirklich da, der hetzt von einem Termin zum anderen, macht schön, was er organisieren soll, aber eigentlich weiß ich gar nicht, wo der steht, wie sich der Typ anfühlt.

Unsere Kinder lernen dadurch, was wir vielleicht gelernt haben: dass Gefühle nicht stimmig sind, dass sie nicht okay sind in den Momenten, in denen sie da sind. Am Ende habe ich gelernt: Ich muss ganz viel plappern, um überhaupt gesehen zu werden, oder ich sage lieber gar nichts Wesentliches mehr, weil es sowieso keinen interessiert. Auch wenn ich das hier ein bisschen drastisch formuliere, das kennt ihr von mir, liegt es an euch zu überprüfen: Ist da vielleicht etwas dran bei mir? Beobachte ich mich die nächsten Tage im Alltag, wie viel ich wirklich plappere, auf der Arbeit, bei meinen Kindern, in meiner Partnerschaft?

Was ich stattdessen tun kann

Der letzte Teil zielt darauf ab: Was kann ich tun, wenn ich das feststelle? Wenn ich wirklich plappere als Schutzmechanismus, der völlig legitim ist, den ich heute aber eigentlich nicht mehr brauche, weil ich mich zutiefst nach wirklicher Verbindung sehne, nach wirklicher Beziehung auch zu meinen Kindern, dann ist das Plappern keine valide Strategie mehr. Ich könnte mir heute erlauben, ganz bewusst Pausen einzubauen. Gerade wenn ich eine Frage gestellt bekomme, gerade wenn ich denke, irgendetwas sagen zu müssen: kurz durchatmen, innehalten und schauen, muss das jetzt gerade sein, und wie reagiert mein Körper darauf, wenn ich gerade nichts sage? Es kann durchaus sein, dass der ganz schön angespannt wird, dass wir im Brustbereich eine Irritation merken, wo wir merken: Jetzt ist eigentlich der Impuls da, sofort etwas zu sagen. Und vielleicht können wir beobachten, dass das in der Tat die Angst ist, von der ich gesprochen habe. Ein Impuls wäre also, diesen Vorgang im Körper zu beobachten, wenn ihr wieder den Drang habt zu plappern, oder einfach zu merken: Jetzt rede ich wieder so viel, obwohl es vielleicht um etwas anderes geht, aber ich habe mir gar keine Gelegenheit gegeben herauszufinden, worum es hier eigentlich geht.

Eine neue Strategie könnte sein, zu meinen Kindern, zu meiner Partnerin zu sagen: Hey, ich habe so viel geplappert und dir gar nicht zugehört, das tut mir leid, und ich werde versuchen, das zu ändern, präsenter zu sein. Und ich kann mir die Fragen stellen: Was wird gerade wirklich gebraucht von meinen Kindern? Was hätte ich mir selbst in so einer Situation gewünscht, wenn mein Kind zum Beispiel weint, wenn mein Kind gerade meine Präsenz einfordert? Wirklich die Verantwortung zu übernehmen für dieses Geplapper, wenn ich merke, dass ich es gerade tue, mich zu stoppen und ganz ehrlich, ganz echt zu sagen: Es tut mir leid, du wolltest eigentlich über etwas ganz anderes reden, oder?

Ich glaube, in diesem Aushalten des Schweigens, in diesem ehrlichen Anbieten von wirklichem Kontakt, da entsteht so viel. Das ist für mich wirklich bewusstes Vatersein. Das ist für mich Beziehungen gestalten, statt nur gehetzt und ängstlich auf die Anforderungen zu reagieren, die da draußen kommen. Für mich ist das wirkliche Resonanz üben, und ich glaube, darüber können wir Männer eine Menge lernen, weil wir dann merken, auch wenn das erst mal erschreckend sein kann: Was geht eigentlich in uns vor? Wie fühlt sich mein Körper an? Wie reagiere ich auf die Situation? Was ist für mich gerade wichtig?

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch darauf einlasst. Weniger plappern, mehr zuhören, und wirklich wesentliches, klares Sprechen. Glaubt mir, das wird einen Unterschied machen. Manchmal ist Schweigen und Fühlen die männlichste Reaktion. Ich glaube sogar in sehr vielen Fällen. Unsere Kinder brauchen nicht mehr Erklärungen und nicht mehr Geplapper. Sie brauchen mehr Präsenz. Wann hast du das letzte Mal einfach nur zugehört, ohne zu erklären? Ich danke dir, dass du dabei warst, und freue mich, dich bei der nächsten Folge wieder dabei zu haben. Bis dahin.

Wenn dir diese Folge etwas gebracht hat: Teile sie mit jemandem, für den sie wichtig sein könnte, und hinterlasse eine Bewertung, damit mehr Väter sie finden. Im Oktober 2026 erscheint mein Buch „Radikal Vater sein“, in dem ich 24 Schlüssel in den vier Dimensionen Selbst, Familie, Beruf und Gesellschaft ausführe. Ein signiertes Exemplar kannst du direkt bei mir vorbestellen.

Carsten  Vonnoh

Beitrag von

Carsten Vonnoh

Carsten Vonnoh ist der bekannteste Väterexperte im deutschsprachigen Raum: Autor, Keynote Speaker, systemischer Familien- und Paarberater (DGSF) und Gründer von Vaterherz®. Er berät Kommunen, Wohlfahrtsträger, Hochschulen und Unternehmen dabei, wie Väter in ihrem Potenzial sichtbar und wirksam werden. Seit 2018 ist er Begleiter von über 1.000 Vätern und Paaren, Autor von „Up to Dad“ (Beltz) und „Radikal Vater sein“ (Versus/Vahlen, Oktober 2026). Er hat 2 Kinder und lebt bei Weimar.

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