Vaterherz Podcast · Folge 23 · 24. September 2025 · 18 Minuten

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Worum es in dieser Folge geht

Ein Einstieg, der unbequem ist, und das mit Absicht: Stell dir vor, du liegst auf dem Sterbebett, deine erwachsenen Kinder stehen um dich herum. Was würden sie über dich als Vater sagen, und was würdest du bereuen, nicht getan zu haben? Ich habe vor einigen Jahren eine Ausbildung zum Sterbebegleiter gemacht, und seitdem ist diese Perspektive für mich ein Kompass: das eigene Leben von hinten zu denken.

Es geht in dieser Folge nicht um Schuld. Es geht darum, den Blick zu schärfen für das, was heute zählt: woran sich unsere Kinder erinnern werden, was Männer auf dem Sterbebett bereuen, welche Muster wir aus unseren Familien übernommen haben, ohne sie je zu hinterfragen, und welche kleinen Schritte wir heute gehen können, solange wir noch nicht dort liegen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das eigene Leben vom Ende her zu denken schärft den Blick auf das, was heute zählt.
  • Kinder erinnern selten, was wir geleistet haben. Sie erinnern, wie verbunden sie sich mit uns gefühlt haben.
  • Was Männer am Sterbebett bereuen: zu viel gearbeitet, zu wenig da gewesen, zu oft Nein gesagt, zu selten für sich selbst eingestanden.
  • Wir liegen noch nicht dort. Ein ehrliches Gespräch, eine Entschuldigung, eine Stunde pro Woche für das Wichtige sind Schritte, die heute möglich sind.

Transkript

Gesprochene Sprache, automatisch transkribiert und behutsam geglättet. Füllwörter und Wiederholungen sind gekürzt, der Wortlaut ist erhalten.

Das Leben von hinten denken

Stell dir vor, du liegst im Sterbebett. Deine erwachsenen Kinder stehen um dich herum. Was würden sie über dich als Vater sagen, und was würdest du bereuen, nicht getan zu haben? Das ist ein ganz schön morbider Einstieg, und ich glaube, ihr erwartet hier auch nicht nur oberflächliches Geplapper. Für mich ist diese Perspektive sehr wichtig geworden, weil ich vor einigen Jahren eine Sterbebegleiterausbildung gemacht habe, und da kam dieser erste Impuls auf: Was heißt das eigentlich, sein Leben von hinten zu denken? Was erleben Männer, wenn sie auf dem Sterbebett liegen und nichts mehr ändern können? Dieses Erschrecken zu merken: Das habe ich so nicht gewollt und hätte ich sehr gern geändert. Das ist etwas, was erstaunlich viele Männer erleben. Ich spreche hier gar nicht über Frauen, die natürlich auch solche Situationen haben, in bestimmten Bereichen vielleicht sogar noch stärker.

Was mir wichtig war, ist diese Überlegung: Was bedeutet das eigentlich für mich? Und so würde ich die Folge heute nennen: Du liegst auf dem Sterbebett, und was hättest du als Vater anders gemacht? Ich weiß, das klingt vielleicht ein bisschen krass, aber im Grunde schärft es den Blick auf das, was heute wichtig ist. Es geht nicht darum, irgendjemandem oder uns selbst Schuld zu geben oder uns zu erzählen, was wir alles falsch gemacht haben. Es geht darum, uns neu auszurichten, zu überprüfen: Wo stehen wir gerade, und wo wollen wir vielleicht sein, wenn wir dann wirklich auf dem Sterbebett liegen, mit unseren hoffentlich anwesenden erwachsenen Kindern?

Woran werden sich deine Kinder erinnern?

Ich steige ein mit der Frage: Woran werden sich deine Kinder erinnern? Es werden viele Fragen kommen, und die werde ich nicht im Einzelnen beantworten können. Vielleicht notiert ihr sie euch, vielleicht lasst ihr sie über die nächsten Tage wirken. In der Frage, woran sich unsere Kinder erinnern, steckt natürlich: Wie erleben sie uns den ganzen Tag? Wie sind wir da? Was machen wir mit ihnen, wenn sie da sind? Wie nehmen wir sie wahr? Erinnern sie sich wirklich an Präsenz, daran, dass wir da waren in manchen Momenten? Oder daran, dass wir die meiste Zeit abwesend waren, weil wir geglaubt haben, wir müssen andere, wichtigere Dinge machen? Weil wir im Beruflichen vorangehen konnten, damit unsere Familie endlich Sicherheit hat, oder noch mehr Sicherheit und Komfort, weil wir glauben, das ist unser Weg, ihnen zu zeigen, wie sehr wir sie lieben. Das ist eine Strategie, die viele Männer fahren, und deswegen ist es für viele so schwer, da umzusteigen.

Aber die Frage ist wirklich: Ist das, woran sich deine Kinder erinnern, das, was du auf Arbeit leistest, was auf deinem Konto, in deinem Vermögen und deinen angehäuften Dingen steckt? Oder sind es vielleicht doch andere Dinge? Erinnern sich unsere Kinder an unser tolles Erledigen der Aufgaben, die wir von unserer Partnerin bekommen haben? Erinnern sie sich daran, dass wir den ganzen Tag unterwegs sind, ständig am Machen und Tun, am Bauen, am Verbessern, am Recherchieren? Oder erinnern sie sich an Momente, die wir wirklich gemeinsam geteilt haben, wo wir wirklich da waren, unabgelenkt? Oder ist es vielleicht auch nur eine Aneinanderreihung von verpassten Chancen, wo wir immer gedacht haben, wir müssten das hier anders machen, und am Ende haben wir es nicht gemacht? Am Ende haben wir unserem kleinen Sohn vielleicht nicht zugehört. Am Ende waren wir nicht dabei, als unsere Tochter die erste öffentliche Erfahrung gemacht hat oder einen ersten großen Schmerz erfahren hat, bei dem wir hätten da sein können.

Ich glaube, das Wesentliche, was Kinder erinnern können, ist: Wie geliebt, wie verbunden sind sie eigentlich mit ihren Eltern? Und das geht natürlich nicht, wenn wir permanent ungeduldig in der Hetzerei sind, wenn wir ständig im Autopiloten sind. Ihr habt es vielleicht in der letzten Folge gehört, in der es ums Plappern ging. Wenn nicht, hört da gern mal rein. Erinnern sich unsere Kinder an echte, ernst nehmende Gespräche, in denen sie wirklich das Gefühl hatten, wir wollen sie kennenlernen, wir wollen wirklich hören, was dahinter ist? Oder erinnern sie im Grunde unser oberflächliches Geplapper, unser Hinweggehen über das, was eigentlich wichtig gewesen wäre?

Was würdest du bereuen?

Im nächsten Schritt können wir uns die Frage stellen: Was würdest du bereuen, wenn du auf diesem Sterbebett liegen würdest? Vielleicht kannst du das wirklich für dich visualisieren. Vielleicht hast du die Möglichkeit, dich gerade hinzulegen und das ein Stück weit zu simulieren, auch wenn das ein bisschen morbide klingt. Leg dich hin und stell dir vor, das ist jetzt wirklich dein letzter Moment. Wo wärst du an dem Punkt, etwas zu bereuen? Hast du zu viel gearbeitet, hättest du eine Priorität anders gesetzt? Hast du zu wenig mit deinen Kindern gespielt, warst du nicht wirklich da in Situationen, in denen es wichtig gewesen wäre? Hast du mehr Zeit an deinem Handy verbracht als im Miteinander deiner Familie? Warst du sehr streng, sehr im Bedürfnis nach Kontrolle und Sicherheit, und hast nicht aushalten können, was es da an Nähe, an Verletzlichkeit gebraucht hätte? Hast du die Dinge weitergegeben, die du selber kennst: viel Strenge, viel Unverständnis, viel Abwertung von dem, was bei unseren Kindern war? Bist du geflüchtet, in deine Werkstatt, in dein Auto, in deine Hobbys oder auch schlichtweg in Süchte? Hast du dich zu sehr mit Dingen beschäftigt, die gerade auf dem Sterbebett keine große Rolle mehr spielen?

Und hast du vielleicht immer wieder Nein gesagt an Stellen, wo eigentlich ein wirklich offenes Ja gut gewesen wäre, aber du Nein gesagt hast, weil gerade so viel los war, weil du die Priorität nicht so gesetzt hast, wie es gut gewesen wäre? Wie oft sagen wir: Ja, später. Ja, machen wir dann. Fantastisch, lass uns das irgendwann planen. Und dann passiert es nie. Ich rede gar nicht von großer Action oder riesigen Ausflügen oder Urlauben. Oft sind es kleine Dinge, und ich glaube, die meisten wissen das. Es geht nicht um die riesengroßen Dinge, sondern um die kleinen Momente, wirklich da zu sein.

Würdest du vielleicht bereuen, nicht wirklich für dich eingestanden zu sein? In dem, was für dich gut gewesen wäre, was für deine Familie gut gewesen wäre, du aber aus Angst oder aus fehlender Klarheit in dem geblieben bist, was du sowieso schon immer gemacht hast. Und, noch ein bisschen härter formuliert: Hast du im Laufe der Zeit deine eigene Lebendigkeit eingebüßt, weil du einer falschen Sicherheit hinterhergerannt bist? Hättest du irgendwo ehrlich sein müssen, hast es aber stattdessen ertragen, weil du dachtest, das muss so sein, und hast dir nicht erlaubt, für dich, für euch zu entscheiden, es anders zu tun? Möglicherweise mit einem großen Preis, der dir erst am Sterbebett oder eben durch diese Podcastfolge bewusst wird.

Was am Ende passiert, wenn wir vorher nicht hinschauen

Was dann häufig passiert, wenn Menschen auf diesem Sterbebett sind, und da gehe ich nicht in viele Details, das ist ein sehr interessantes Thema, bei dem es sich lohnt dranzubleiben, nur ein paar Ideen: Wir merken vielleicht dann, dass von der Beziehungsqualität, die wir uns gewünscht hätten, vom Dasein, vom Vertrauen, von dem, was sich unsere Kinder von uns gewünscht hätten, nicht so wahnsinnig viel da ist. Ich merke vielleicht auf dem Sterbebett, dass da eine ziemlich große Distanz zwischen uns ist. Vielleicht sogar eine Angst voreinander. Auf jeden Fall nichts, was wir als wirklich liebende, vertrauensvolle Beziehung bezeichnen würden.

Wir könnten dann realisieren, dass wir die ganze Zeit alles sehr gut, vielleicht perfekt machen wollten und gerade deshalb diese menschlichen Schwächen, wie wir sie so oft nennen, vermeiden wollten, mit dem Preis, dass genau das dazu geführt hätte, wirklich in Kontakt zu kommen. Wir haben vielleicht auch die eigenen Träume, die wir nicht möglich machen konnten, auf unsere Kinder projiziert und sie so unter Druck gesetzt, dass sie plötzlich das machen, was wir eigentlich wollten, ohne zu wissen, ob das wirklich das ist, was unsere Kinder wollten. Wir haben vielleicht übersehen, uns bei den Menschen wirklich zu entschuldigen oder um Vergebung zu bitten für das, was wir ihnen angetan haben. Wir sind darüber hinweggegangen, haben es weggelenkt, aber vielleicht hätte es einen Riesenunterschied gemacht, vor allem für uns selbst, wirklich anzuerkennen, was wir so nicht machen wollten, und dadurch viel freier unser Leben gestalten zu können. Stattdessen haben wir einen Haufen Schuld, schlechtes Gewissen und Angst durch unser Leben gezogen und sind vielleicht immer enger, immer begrenzter, immer weniger lebendig geworden.

Was am Ende wirklich zählt

Ich glaube, es ist wichtig, sich bewusst zu machen, was am Ende wirklich zählt. So würde ich es zumindest behaupten, und so ist es aus den vielen Gesprächen, die mit Sterbenden geführt wurden, auch formuliert. Viele hätten sich gewünscht, bedingungslos geliebt zu werden, wirklich angenommen zu werden für das, was sie sind, nicht für das, was sie leisten. Sie hätten sich mehr Zeit gewünscht. Sie hätten den Menschen, die ihnen wichtig waren, mehr Zeit schenken wollen, statt teure Geschenke. Sie hätten mehr zugelassen, sich wirklich so zu fühlen und so zu sein, wie sie eigentlich sind, statt die ganze Zeit zu tun, als wären sie nur stark und unnahbar, als wäre alles gut. Sie hätten sich zugestanden, dass da noch viel mehr möglich ist, viel mehr spürbar ist, als sie zugelassen haben.

Am Ende ist wirklich wichtig, dass wir verlässliche, vertrauensvolle, sicherheitgebende Erfahrungen gemacht haben, die aus unseren Beziehungen bestehen. Nicht aus allem, was wir angehäuft haben, sondern da, wo wir wirklich verbunden waren, wo wir dazugelernt haben, wo wir uns gemeinsam entwickelt haben, wo wir den anderen wirklich kennengelernt haben und es auch möglich gemacht haben, dass andere uns so kennenlernen, wie wir sind.

Ich weiß, dass das alles nicht ohne ist, was ich hier formuliere. Mein Versuch ist natürlich nicht, noch mehr Druck aufzubauen, weil wir den sowieso schon genügend haben. Aber ich glaube, das ist das Schöne an dieser Übung: zu merken, ich habe hier Gestaltungsspielraum. Ich muss nicht jedem Druck nachgehen. Ich kann überprüfen, was ich wirklich will, welche Qualität von Beziehungen ich will, wie ich auf meinem Sterbebett am Ende liegen will.

Muster, die wir nie hinterfragt haben

Vieles hat mit den Generationen zu tun, die ich schon angedeutet habe. Viele Muster übernehmen wir, ohne sie je hinterfragt zu haben, und geben sie trotzdem so weiter, obwohl wir es nicht wollen. Wir könnten uns die Frage stellen: Was haben wir bisher durchbrochen, oder was hätten wir durchbrechen wollen in der Zeit mit unseren Kindern, in der Familie, auch in unseren Partnerschaften? Wie sehr erleben wir bei unseren eigenen Eltern und Großeltern Dynamiken, die für uns grauenvoll anzuschauen sind, und gleichzeitig machen wir es in ganz ähnlicher Form? Trotzdem erlauben wir uns nicht, das zu verändern, weil es verletzlich machen würde, weil es etwas anderes braucht als das, was wir bisher haben. Es würde bedeuten anzuerkennen, dass wir vielleicht noch nicht genau wissen, wie es anders geht.

Wir können uns auch fragen: Hätten wir unsere Kinder anders erzogen? Hätten wir ihnen mehr Vertrauen, mehr Freiheit geschenkt? Hätten wir ihnen mehr ermöglicht, sich selbst kennenzulernen? Hätten wir weniger kontrollieren, weniger Druck machen müssen? Und natürlich die Frage: Was für ein Vaterbild, welche Vatererfahrung, welches Vatererbe haben wir dadurch hinterlassen? Ist das, wie du auf dem Sterbebett liegst und wie deine Kinder dich erlebt haben, das, was du dir gut vorstellen konntest? Oder hätte es größere oder kleinere Anpassungen gebraucht?

Ich rede hier nicht davon, dass wir keine Fehler machen. Auf dem Sterbebett anzuerkennen, dass wir Fehler gemacht haben, ist ein wahnsinnig wichtiger Schritt, weil wir alle Fehler machen, weil wir alle scheitern. Gleichzeitig gibt es Entscheidungen, die wir nicht mehr korrigieren können, wenn wir auf dem Sterbebett liegen. Deshalb ist für mich die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, mit den eigenen Mustern, der eigenen Emotionalität und dem, wie wir Familie leben wollen, absolut essenziell. Ein wichtiger Prozess, der nicht einfach so kommt, sondern von uns eine Entscheidung braucht: Auseinandersetzung, Begegnung, Neues ausprobieren. Woher soll es denn sonst kommen? Deswegen ist es mir so wichtig, Männer an der Stelle abzuholen, die realisieren: Ich möchte es anders, ich weiß aber noch nicht wie.

Wir liegen noch nicht auf dem Sterbebett

Das Schöne ist, und damit löse ich es vielleicht ein bisschen auf: Wir liegen noch nicht auf dem Sterbebett. Ihr könnt euch jetzt entspannen und vielleicht überlegen, was die nächsten kleinen, vielleicht auch großen Schritte wären, die dem näherkommen, wie ihr es gerne hättet. Um die Dinge nicht zu bereuen, um zufriedener und wohlwollender auf euch schauen zu können, wenn ihr dann da liegt. Es kann ein ehrliches Gespräch sein, mit einem Freund, mit der Partnerin, mit den Kindern. Es kann sein, dass ich mir mindestens einmal die Woche mehr Zeit nehme für das, was mir wirklich wichtig ist: für meine Kinder, für das, was mir Stabilität, Ruhe und Präsenz ermöglicht, dass ich die Menschen treffe, die mir wichtig sind, die Beziehungen in den Vordergrund stelle, von denen ich weiß, dass sie mir guttun, aber ich alles andere wichtiger genommen habe.

Vielleicht kann ich auch überlegen: Wo müsste ich mutiger sein? Das können ganz kleine Sachen sein, Dinge loszulassen, abzusagen, mich dagegen zu entscheiden, oder mutiger zu sein, mich für etwas zu entscheiden. Ich glaube, wenn ich euch jetzt sagen würde, macht eine kleine Liste, dann habt ihr alle ein paar Punkte, an denen ziemlich klar würde, wo es das bräuchte. Ein kleiner Schritt, der in vielen Fällen ein riesengroßer ist, kann sein, dass ich mich entschuldige und Verantwortung übernehme für Situationen, in denen ich es bisher nicht getan habe. Wo ich merke, das war nicht okay, es hat sich über die Zeit eingeschlichen, und vielleicht braucht es diesen kleinen Schritt Mut, anzuerkennen, dass das meine Verantwortung ist, auch wenn sich das für einen Moment unangenehm anfühlt.

Am Ende kann es darum gehen, wirklich diesen Mut zu mehr Verletzlichkeit zu haben. Ich weiß, da sind wir Männer wahrlich nicht gut ausgestattet, nicht sonderlich geübt. Aber deswegen lohnt es sich, das gemeinsam anzugehen: zu lernen, sich selbst ein Stück Verletzlichkeit zu erlauben, in dieser Stille, in der Anerkennung, dass wir alle sterben werden, dass wir Fehler machen, aber dass wir jeden Tag entscheiden können: Was ist für mich heute wichtig? Wo kann ich echte Verbindung leben, und wie sieht das aus? Wie fühlt sich das an, auch wenn ich das noch nicht kenne?

Auch wenn es heute eine etwas heftige Folge war, ich glaube, es ist der klarste Kompass, den wir für bewusstes Vatersein haben können. Denn die Dinge, die wir auf dem Sterbebett bereuen würden, sind nicht die, die wir morgen, nächste Woche oder irgendwann ändern, sondern die, die wir heute anfangen zu ändern, die wir jetzt entscheiden. Das braucht dieses Innehalten, und ich freue mich, dass du das hier in meinem Podcast tust. Nimm dir gern danach noch einmal Zeit, der einen oder anderen Frage nachzugehen. Ich danke dir sehr, dass du dabei bist, und freue mich, dich bei der nächsten Folge wieder dabei zu haben. Bis dahin.

Wenn dir diese Folge etwas gebracht hat: Teile sie mit jemandem, für den sie wichtig sein könnte, und hinterlasse eine Bewertung, damit mehr Väter sie finden. Im Oktober 2026 erscheint mein Buch „Radikal Vater sein“, in dem ich 24 Schlüssel in den vier Dimensionen Selbst, Familie, Beruf und Gesellschaft ausführe. Ein signiertes Exemplar kannst du direkt bei mir vorbestellen.

Carsten  Vonnoh

Beitrag von

Carsten Vonnoh

Carsten Vonnoh ist der bekannteste Väterexperte im deutschsprachigen Raum: Autor, Keynote Speaker, systemischer Familien- und Paarberater (DGSF) und Gründer von Vaterherz®. Er berät Kommunen, Wohlfahrtsträger, Hochschulen und Unternehmen dabei, wie Väter in ihrem Potenzial sichtbar und wirksam werden. Seit 2018 ist er Begleiter von über 1.000 Vätern und Paaren, Autor von „Up to Dad“ (Beltz) und „Radikal Vater sein“ (Versus/Vahlen, Oktober 2026). Er hat 2 Kinder und lebt bei Weimar.

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