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	<title>Selbstentwicklung &#8211; Carsten Vonnoh</title>
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	<description>Väter in Verantwortung</description>
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	<title>Selbstentwicklung &#8211; Carsten Vonnoh</title>
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		<title>Nicht meine Männerwelt. Warum Vaterarbeit nichts mit der Manosphere zu tun hat – und was wir wirklich brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[s.goymann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2025 10:19:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich arbeite mit Vätern, mit Müttern, mit Paaren. Ich arbeite mit Menschen, die Verantwortung für sich und ihre Beziehungen übernehmen wollen – auch dann, wenn sie nicht wissen, wie das eigentlich geht. Meine Arbeit ist dem besseren Verständnis von uns selbst, unseren Emotionen, intergenerationalen und kollektiven Traumata gewidmet. Sie ist eine Einladung, unsere eigenen Prägungen [&#8230;]]]></description>
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<p>Ich arbeite mit Vätern, mit Müttern, mit Paaren. Ich arbeite mit Menschen, die Verantwortung für sich und ihre Beziehungen übernehmen wollen – auch dann, wenn sie nicht wissen, wie das eigentlich geht. Meine Arbeit ist dem besseren Verständnis von uns selbst, unseren Emotionen, intergenerationalen und kollektiven Traumata gewidmet. Sie ist eine Einladung, unsere eigenen Prägungen und Schutzstrategien zu erkennen, ohne darin stecken zu bleiben. Und trotz all der unbewussten Verletztheit, die wir mitbringen – ich glaube zutiefst daran, dass mehr gegenseitiges Sehen, mehr Miteinander, mehr Menschlichkeit möglich ist.</p>



<p>Ich spreche mit Männern über Schuld, Verantwortung, Angst. Über Wut, Scham, Sehnsucht. Ich begleite sie, wenn sie als Väter Herausforderungen erleben. Wenn ihre Beziehung zerbricht. Wenn sie nicht wissen, wie sie in dieser Welt noch Mann sein sollen – ohne hart zu werden, ohne sich selbst zu verlieren. Wenn sie sich bewusst dafür entscheiden, sich weiterentwickeln zu wollen.</p>



<p>Und doch höre ich es manchmal: „Na ja, das ist ja dann wie diese Männerrechtsbewegung.“ Oder: „Das klingt irgendwie nach Manosphere.“</p>



<p>Nein. Das ist es nicht. Und es ist wichtig, das klar zu sagen. Denn so viel es auch an berechtigtem Schmerz und berechtigten Anliegen in der Männerarbeit gibt – es macht einen Unterschied, wie ich darüber spreche. Und wofür ich stehe.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die falschen Brüder</strong></h2>



<p>Die sogenannte Manosphere – also jene lose Szene aus Podcastern, Foren, Influencern und Online-Coaches, die sich als Sprachrohr „für Männer“ sehen – macht laut auf sich aufmerksam. Sie verspricht einfache Antworten in einer komplexen Welt. Oft auf Kosten anderer. Oft gegen Frauen. Oft gegen die Idee von Gleichwertigkeit selbst.</p>



<p>Natürlich ist da Schmerz. Natürlich fühlen sich viele Männer nicht gesehen. Natürlich tragen viele von uns tiefe Wunden aus ihrer Kindheit, aus ihrer Biografie, aus einem System, das ihnen das Herz abtrainiert hat. Aber was in der Manosphere oft passiert, ist keine wirkliche Heilung. Es ist eine Umlenkung des Schmerzes in Verachtung. Eine Verstärkung alter Muster, die doch genau das hervorgebracht haben, worunter Männer – und Frauen – seit Generationen leiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum meine Arbeit das Gegenteil ist</strong></h2>



<p>Meine Arbeit ist nicht laut. Sie ist nicht aggressiv. Sie ist nicht stolz darauf, besser, härter oder überlegener zu sein. Sie ist leise. Verletzlich. Echt.</p>



<p>Ich arbeite mit Männern, die endlich fühlen wollen. Die sich ihrer Wut stellen. Die nicht mehr andere für ihr Scheitern verantwortlich machen wollen – sondern verstehen, wie sie selbst unbewusst dazu beigetragen haben. Ich arbeite mit Vätern, die nicht mehr kämpfen wollen, sondern verbinden. Die ihre Kinder nicht kontrollieren, sondern begleiten möchten. Die ihre Partnerinnen nicht abwerten, sondern auf Augenhöhe sehen lernen. Auch dann, wenn es schwierig ist. Auch dann, wenn alte Muster hochkommen. Auch dann, wenn sie Angst haben, nicht zu genügen.</p>



<p>Und ich arbeite mit dem Wissen: Männer haben in dieser Welt Gewalt ausgeübt. Systematisch. Über Jahrtausende. Männer haben Kriege geführt. Frauen unterdrückt und ermordet. Kinder geschlagen. Gefühle ausgelöscht. Die Erde ausgebeutet. Das ist nicht die Schuld jedes Einzelnen. Aber es ist meine – und unsere – kollektive Verantwortung, jetzt etwas anderes zu tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der gefährliche Reiz der Vereinfachung</strong></h2>



<p>Die Manosphere tut oft so, als ginge es darum, Männern „ihre Rechte“ zurückzugeben. Als müssten sie sich „gegen den Feminismus verteidigen“. Als wäre Gleichberechtigung eine Bedrohung – und nicht das größte Geschenk, das wir unseren Kindern machen können.</p>



<p>Sie reproduziert genau das Denken, das unsere Gesellschaft in die Sackgasse geführt hat: Dominanz. Kontrolle. Konkurrenz. Misstrauen. Härte. Und sie macht damit nicht nur Frauen Angst. Sondern auch den Männern selbst.</p>



<p>Ich glaube, dass wir stattdessen etwas ganz anderes brauchen: Verbindung. Ko-Regulation. Ehrlichkeit. Demut. Reife. Die Fähigkeit, zu trauern. Und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – für das, was wir tun, und für das, was wir unterlassen. Ich glaube an die Kraft der Selbstreflexion, an die Auseinandersetzung mit unserer eigenen Geschichte, mit unseren Prägungen, Mustern, Schatten. Ich halte Ambiguitätstoleranz für entscheidend: die Fähigkeit, nicht alles sofort in gut oder böse, richtig oder falsch einteilen zu müssen. Und ich glaube an eine gelebte Fehlerkultur – nicht als Freifahrtschein, sondern als Einladung, uns in unserer Unvollkommenheit ernst zu nehmen und gemeinsam zu wachsen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es geht um etwas Tieferes</strong></h2>



<p>Ich glaube nicht an männliche Überlegenheit. Und ich glaube auch nicht daran, dass wir mit einer bloßen Umkehr der Machtverhältnisse gerechter würden. Ich weiß, dass Männer in patriarchalen Strukturen historisch und bis heute systemisch bevorzugt werden. Aber ich glaube, dass wir nicht durch Gegenmacht in Beziehung kommen – sondern durch echte Augenhöhe.</p>



<p>Ich sehe, dass Männer Wunden tragen, die kaum jemand sieht. Respektlosigkeit &amp; Erniedrigung. Emotionale Vernachlässigung und tiefe Einsamkeit. Massive Gewalt oder subtile Formen davon. Eine Sozialisation, die Gefühle abspaltet und Versagen mit Scham belegt. Und ich sehe, dass Frauen Wunden tragen, die nicht einfach heilen – weil sie viel zu lange kleingeredet wurden: Übergriffe. Ohnmacht. Angst vor männlicher Gewalt. Immer noch. Und genau deshalb brauchen wir Räume, in denen wir beides halten können. Ohne in Schuldzuweisungen zu verharren oder individuelle Heilung mit struktureller Schuld zu verwechseln. Aber mit Klarheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Unterschied ist Beziehung</strong></h2>



<p>Wenn Du ein Angebot von mir nutzt, in ein Vaterherz-Seminar oder einen Online-Kurs, wirst du nicht lernen, wie du „die Kontrolle zurückgewinnst“. Du wirst lernen, dich selbst besser zu verstehen, zu spüren. Du wirst eingeladen, deiner Geschichte zu begegnen – und denen, die du liebst, mit weniger Panzerung und mehr Präsenz zu begegnen.</p>



<p>Das ist nicht schwach. Das ist das Schwerste überhaupt.</p>



<p>Du wirst nicht hören, dass „die Frauen“ das Problem sind. Sondern dass es deine Aufgabe ist, deine eigenen Dämonen nicht auf andere zu projizieren. Du wirst lernen, mit dir selbst und anderen respektvoll umzugehen. Und du wirst erleben, dass wahre Empathie und echte Präsenz das Fundament einer starken Vaterschaft und Partnerschaft sind.</p>



<p>Du wirst vielleicht das erste Mal erleben, wie viel Kraft es kostet – und schenkt –, wenn du deine Angst, deine Scham nicht mehr versteckst. Wenn du deine Verantwortung annimmst. Wenn du aufhörst, dich zu verteidigen – und anfängst, wirklich zu leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es geht um uns alle</strong></h2>



<p>Ich schreibe das nicht, um mich abzugrenzen. Ich schreibe es, weil ich weiß, wie viele Männer gerade suchen. Tasten. Scheitern. Und weil ich nicht will, dass sie dort landen, wo Härte wieder zur Rüstung wird und Machtspielchen wieder zur Antwort. Das haben wir lange genug probiert.</p>



<p>Ich schreibe es auch, weil ich weiß, wie viele Frauen sich nicht sicher fühlen. Nicht gesehen. Nicht gehört. Und ich glaube: Wenn Männer sich selbst wieder spüren – statt nur zu funktionieren –, wird diese Welt eine andere. Nicht sofort. Nicht perfekt. Aber Schritt für Schritt. Vater für Vater. Mann für Mann. Mensch für Mensch.</p>



<p>Wenn du willst, dass sich etwas ändert – fang bei dir an. Nicht bei denen, die dich wütend machen. Nicht bei denen, die dir widersprechen. Nicht bei denen, die dich verletzen.</p>



<p>Sondern da, wo du deine eigene Verletzung in Würde halten kannst. Und Verantwortung übernimmst – für dich. Für deine Kinder. Für die, die nach dir kommen.</p>



<p>Meine Räume sind kein Rückzugsort für beleidigte Männlichkeit. Es ist ein Übungsfeld für neue Verantwortung. Für Beziehung. Für Zukunft. Für echten Wandel.</p>



<p><em>→ Du willst tiefer einsteigen? Dann <a href="http://vaterherz.de/webinar-vaterherz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">melde dich zu meinem kostenlosen Webinar an</a> oder <a href="https://carstenvonnoh.de/podcast/">höre in meinen Podcast</a> rein!</em></p>



<p><strong>P.S.:</strong>&nbsp;Wer in Männerarbeit nur einen Vorwand sucht, um andere abzuwerten, sich moralisch zu erheben oder aus alten Weltbildern neue Allianzen zu schmieden, ist bei mir nicht richtig. Ich grenze mich bewusst und klar von ideologischen Positionen ab, die trennen statt verbinden, hassen statt heilen oder die die Vergangenheit verklären, statt aus ihr zu lernen. Ich arbeite nicht für eine Re-Traditionalisierung, sondern für echte Beziehung, innere Reife und gesellschaftliche Verantwortung.</p>
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		<title>Bedürfnisorientierte Erziehung für Väter – warum sie auch für uns so wichtig ist</title>
		<link>https://carstenvonnoh.de/2023/03/11/beduerfnisorientierte-erziehung-fuer-vaeter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2023 15:45:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Väter]]></category>
		<category><![CDATA[Vater-Kind-Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der bedürfnisorientierten Erziehung – im Englischen „Attachment Parenting“ genannt – geht es ursprünglich um den Aufbau einer engen Bindung zwischen Eltern und ihren Kindern. Es geht um die emotionale und körperliche Nähe und Bedürfnisse, die wahrgenommen und genährt werden sollen. Keine Umarmung, kein Tragen ist für ein Baby zu viel. Babys sollen „verwöhnt“ werden mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Bei der bedürfnisorientierten Erziehung – im Englischen „Attachment Parenting“ genannt – geht es ursprünglich um den Aufbau einer engen Bindung zwischen Eltern und ihren Kindern. Es geht um die emotionale und körperliche Nähe und Bedürfnisse, die wahrgenommen und genährt werden sollen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Keine Umarmung, kein Tragen ist für ein Baby zu viel. Babys sollen „verwöhnt“ werden mit Kuscheleinheiten im Familienbett und dem Tragen im Tragetuch. Die Bedürfnisse von Kleinkindern und älteren Kinder sollen gehört, beachtet und nach Möglichkeit erfüllt werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Damit steht die bedürfnisorientierte Beziehung, kurz BO, im klaren Gegensatz zu autoritären Erziehungsstilen, die in vorherigen Generationen populär waren. Es gibt Gegner und Befürworter dieses Erziehungsstils. Gegner meinen, Kinder werden durch eine bedürfnisorientierte Erziehung „verwöhnt und verhätschelt“, der Ansatz wäre zu komplex und im Alltag nicht zu stemmen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Befürworter sagen, ein bindungsorientierter Erziehungsstil hilft Kindern, zu selbstbewussteren Erwachsenen heranzuwachsen. </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die sichere Bindung zu den Eltern und das starke Urvertrauen machen das möglich. Sind Kinder sicher gebunden¹ und wissen, dass die Eltern uneingeschränkt hinter ihnen stehen, können sie jederzeit zu ihrem „sicheren Hafen“ (den Eltern) zurückkehren.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Woher kommt Attachment Parenting?</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Attachment Parenting (Deutsch: Bindungs- oder Bedürfnisorientierte Erziehung) ist kein neues Konzept. Den Ursprung in der heutigen Form fand die BO in den 1980er-Jahren in den USA. Die Grundelemente wurden in dem 1982 veröffentlichen Buch „Creative Parenting“ von William Sears beschrieben. Damals ging es vor allem um eine enge Mutter-Kind-Beziehung, die ab Geburt gefördert werden sollte. In späteren Publikationen fasste Sears die Grundlagen des Attachment Parentings in den „7 Baby-Bs“ zusammen.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Die 7 Baby-Bs nach William Sears aus dem Buch „Attachment Parenting“ (2001)</strong>²<strong>:</strong></h3>
<ol>
<li>Körper- und Augenkontakt zwischen Mutter und Kind sollten sofort nach der Geburt erfolgen („Birth bonding“).</li>
<li>Das Baby sollte nach Möglichkeit gestillt werden („Breastfeeding).</li>
<li>Das Baby sollte so oft wie möglich am Körper getragen werden („Babywearing“).</li>
<li>Eltern sollten in der Nähe des Babys schlafen („Bedding close to baby“).</li>
<li>Das Weinen des Babys sollte immer beachtet werden („Belief in the language value of your baby’s cry“).</li>
<li>Schlaftraining sollte abgelehnt werden („Beware of baby trainers“).</li>
<li>Die Bedürfnisse von Mutter und Kind sollten im Gleichgewicht sein („Balance“).</li>
</ol>
<p style="font-weight: 400;">Viele der Baby-B’s sind intuitiv. Unsere Vorfahren, die Jäger und Sammler, erfüllten mehrere der von Sears beschriebenen Verhaltensweisen. In Deutschland und in anderen westlichen Ländern wurde jedoch lange ein ganz anderer Umgang mit Babys propagiert.</p>
<p style="font-weight: 400;">Erziehungsratgeber wie „Die Mutter und ihr erstes Kind“ prägten den Erziehungsstil in Deutschland. Bei der ersten Ausgabe des Buches, das 1934 erschien, rat die Autorin Dr. Johanna Haarer einen möglichst distanzierten, aus heutiger Sicht grausamen Umgang mit Säuglingen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Neugeborene sollten zwar gestillt, aber nicht häufig getragen werden. Stillen diente lediglich der Nahrungsaufnahme – nicht etwa zum Näheaufbau oder zur Beruhigung. Ältere Babys sollten nachts nicht gefüttert, sondern schreien gelassen werden.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Bindungsorientierte Erziehung </strong><strong>= Laissez-faire?</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Bindungsorientierte Erziehung wird von Kritikern immer wieder mit der Laissez-faire Erziehung gleichgesetzt. Bei diesem Erziehungsstil gibt es keine Regeln. Die Eltern verhalten sich passiv und greifen selbst in Konfliktsituationen nicht ein. <strong>Die Bedürfnis- oder Bindungsorientierte Erziehung grenzt sich jedoch klar von Laissez-faire ab.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Bei der Bedürfnisorientierten Erziehung geht es um die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. <strong>Kinder werden begleitet, sie werden nicht regellos sich selbst überlassen.</strong> Ihre Bedürfnisse und Grenzen werden wahrgenommen, geachtet und nach Möglichkeit erfüllt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Doch auch die Eltern haben Bedürfnisse und Grenzen, die gewahrt werden müssen. <strong>Bei BO sollten idealerweise die Bedürfnisse und Grenzen aller Familienmitglieder geachtet werden.</strong> Das wird nicht selten übersehen, gerade in Phasen der Überforderung und dem Autopilot-Modus. Eltern müssen in Kontakt mit ihren Kindern treten, das Verhalten der Kinder ohne Bewertung hinterfragen, emphatisch reagieren und sich selbst reflektieren. Gerade immer wieder dazu lernen, davon auszugehen, dass alles Verhalten seinen Sinn hat, scheint mir hier wesentlich zu sein.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Wünsche und Bedürfnisse – wie die bedürfnisorientierte Beziehung die Grenzen aller wahrt</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Bei der bedürfnisorientierten Erziehung ist es wichtig, im Gleichgewicht zu bleiben, auch und vielleicht besonders als Vater. <strong>Wer alle Bedürfnisse und Wünsche seiner Kinder erfüllt, läuft Gefahr, seine eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu übergehen. </strong>Das passiert häufig. Wir alle wollen nichts falsch machen. Wir möchten unseren Kindern uneingeschränkte Sicherheit bieten und immer für sie da sein.</p>
<p>Das Resultat ist jedoch, dass Mütter und Väter schnell an ihre Grenzen kommen, genervt, gestresst oder wütend reagieren. <strong>Idealerweise sollten bei einem bedürfnisorientierten Erziehungsstil alle Bedürfnisse beachtet werden – auch die der Eltern</strong>. Nicht zuletzt Väter haben immer wieder ein schlechtes Gewissen, wenn sie scheinbar nicht genügend ihre eigenen Bedürfnisse zurückstecken. Unsere Verantwortung als Eltern ist es, möglichst alle Bedürfnisse anzuerkennen, auch wenn ich sie nicht immer erfüllen kann. Eltern dürfen und sollen authentisch reagieren. Sie dürfen sagen „Das macht mich traurig“ oder „Ich möchte das nicht!“ und nach Möglichkeiten suchen, die für alle tragbar sind. Gerade persönliche Grenzen, die liebevoll und klar vermittelt und gehalten werden, sind hier aus meiner Erfahrung entscheidend.</p>
<p><em>Was hier so einfach klingt, ist in der Praxis am Anfang nicht einfach. In meinen <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminaren</a> gebe ich dafür Unterstützung.</em></p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Oft wird BO auch falsch verstanden</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Es müssen nicht alle Wünsche des Kindes erfüllt werden.</strong> Viel mehr müssen Eltern herausfinden, ob ein Bedürfnis hinter dem Wunsch des Sohnes oder der Tochter steckt. Vielleicht steht Hunger hinter dem Wunsch nach dem dritten Eis, vielleicht auch Anerkennung oder Aufmerksamkeit. <strong>Können Wünsche nicht erfüllt werden, sollten Eltern den entstehenden Frust begleiten, ohne das Gefühl negativ zu bewerten, zu schimpfen oder zu strafen. </strong>Oft ist es für ein Kind hilfreich, zu hören, dass wir das Bedürfnis gesehen haben, auch wenn wir es nicht erfüllen können.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Bedürfnisorientierte Erziehung – hier liegen die Herausforderungen</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Während viele Eltern heute zum Glück schon intuitiv sehr liebevoll auf die Bedürfnisse ihres Babys eingehen, wird das ab dem Kleinkindalter schwieriger. Dann kommen die „guten Ratschläge“ von Verwandten und Passanten.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Vielleicht hast Du solche oder ähnliche Sätze selbst schon einmal gehört:</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><em>„Lass das Kind schreien, das kräftigt die Lungen.“<br />
„Du musst Dein Kind auch mal bocken lassen.“<br />
„Kinder müssen folgen!“<br />
„Der tanzt euch doch auf der Nase herum.“<br />
„Sie schläft noch in eurem Bett? So wird sie nie selbstständig!“</em></p>
<p style="font-weight: 400;">Gepaart mit unseren eigenen Glaubenssätzen, verunsichern diese Kommentare. Vor allem dann, wenn das Kind sich mitten im Supermarkt auf den Boden wirft oder bei der Familienfeier sich bockig und unhöflich verhält. Die Umwelt sieht sich im Recht, das die Bindungsorientierte Erziehung das Kind „verzieht“.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Ich weiß aus eigener Erfahrung: Der Weg der Bedürfnisorientierten Erziehung ist nicht der einfachste.</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Kinder dürfen bei Familienentscheidungen mitreden. Kinder dürfen Wünsche und Bedürfnisse äußern. Sie schlafen jahrelang im Familienbett. Und: <strong>Kinder müssen nicht uneingeschränkt folgen und dürfen ihre Gefühle zeigen – ohne dafür bestraft, geschimpft oder ignoriert zu werden.</strong> Das alles kann sehr herausfordernd und kräftezehrend sein – vor allem wenn Du als Kind vielleicht selbst ganz anders aufgewachsen bist.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Attachement-Parenting-Papa – was Du Dir vielleicht selbst von Deinem Vater gewünscht hättest</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Aus meiner Arbeit mit Vätern weiß ich, dass die Bindungsorientierte Erziehung gerade uns Männern schwerfällt.</strong> Jungs werden eher dazu sozialisiert, keine Traurigkeit zu zeigen oder Schwächen zuzugeben, für alles Lösungen parat zu haben. „Stell Dich nicht so an“ oder „Du bist doch kein Baby mehr“ waren und sind heute noch häufige Antworten auf die Gefühle der Kleinen. Bei der Bindungsorientierten Erziehung sollen Eltern jedoch gerade diese Gefühle wahrnehmen, benennen und begleiten. Alle Bedürfnisse sollen ernst genommen werden.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Und hier liegt die große Herausforderung:</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Wenn Du in der eigenen Kindheit diese Gefühle nie ausleben durftest, ist das Aushalten und Begleiten der Gefühle beim eigenen Kind nicht einfach zu bewältigen. <strong>Es ist möglich, dass Du mit einer heftigen Ablehnung oder Wut reagierst, die aus dem Nichts zu kommen scheint.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Doch genau das ist der Punkt: <strong>Deine Reaktion auf die negativen Gefühle Deiner Kinder kommt nicht aus dem Nichts.</strong> Sie rührt aus der eigenen Kindheit. Es sind Triggerpunkte, die aus Deinem Inneren ins Äußere gelangen und unreflektiert Dein geliebtes Kind treffen.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Die Entscheidung liegt bei Dir:</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Reagierst Du genau so auf Dein Kind, wie Deine Eltern auf Dich reagierten? Lehnst Du die Gefühle Deines Kindes ab, ignorierst oder bestrafst es dafür? Oder hältst Du inne, reflektierst und reagierst so, wie Du es Dir als Kind vielleicht sehnlichst gewünscht hättest? Empathisch und liebevoll?</p>
<p>Einen anderen Weg als den gelernten einzuschlagen, kann herausfordernd sein. Das heißt, <strong><span style="font-weight: 400;">Du musst lernen, achtsam mit Dir selbst und Deinen Kindern umzugehen, du musst reflektieren lernen und deine eigenen Gefühle wahrnehmen. Nicht von heute auf morgen, es reicht, nach und nach Schritte in eine </span>achtsamere Richtung </strong>zu gehen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Aber dieser Weg lohnt sich: Er ist lehrreich, heilsam und führt zu einer engen Beziehung mit Deinem Kind.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">In meinen <a href="https://carstenvonnoh.de/vater-coach-coaching-vaeter-eltern/">Coachings</a> und <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminaren</a> zeige ich Dir, wie Du den Alltag mit Deinen Kindern entspannter und wertschätzender gestalten kannst. Kontaktiere mich gerne für ein kostenloses <a href="https://carstenvonnoh.de/kennenlerngespraech/">Erstgespräch</a> mit Deinem persönlichen Anliegen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Quellen:</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">¹Vgl. die Bindungstheorie nach Bowlby in „Bindung als sichere Basis. Grundlagen und Anwendung der Bindungstheorie.” (2008) – weitere Informationen zum Beispiel <a href="https://www.profiling-institut.de/kindliche-bindung" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p style="font-weight: 400;">² <a href="https://www.amazon.de/Attachment-Parenting-Book-Commonsense-Understanding/dp/0316778095" target="_blank" rel="noopener">The Attachment Parenting Book: A Commonsense Guide to Understanding and Nurturing Your Baby (2001)</a></p>
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		<title>Was wir von unseren Kindern lernen können</title>
		<link>https://carstenvonnoh.de/2021/02/09/als-vater-lerne-ich-durch-mein-kind-viel-mehr-als-es-von-mir-je-koennte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 17:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Väter]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Vater (und natürlich auch als Mutter) werden wir mit so vielen Dingen konfrontiert, die wir so nur sehr viel später oder gar nicht erleben würden. Kinder sind nicht nur eine Herausforderung, sondern auch unsere besten Lehrmeister. Unsere Vergangenheit und uns selbst besser verstehen Was wir von unseren Kindern lernen können, beginnt oft damit, dass [&#8230;]]]></description>
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									<div class="" data-block="true" data-editor="c59ho" data-offset-key="76c0l-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="76c0l-0-0"><p class="p1">Als Vater (und natürlich auch als Mutter) werden wir mit so vielen Dingen konfrontiert, die wir so nur sehr viel später oder gar nicht erleben würden. Kinder sind nicht nur eine Herausforderung, sondern auch unsere besten Lehrmeister.</p><h2 class="p1"><b>Unsere Vergangenheit und uns selbst besser verstehen</b></h2><p class="p1">Was wir von unseren Kindern lernen können, beginnt oft damit, dass sie uns an unsere eigene <b>Vergangenheit</b> erinnern. Unsere Erfahrungen als Kind, die uns zu dem gemacht haben, wer wir heute sind, kommen in vielen Momenten wieder hoch.</p><p class="p1">Was für eine Vatererfahrung habe ich gemacht? Was möchte ich davon an mein Kind weitergeben? Was will ich unbedingt ändern? Was hat mir in meiner Kindheit gefehlt, das ich jetzt stärker beachten möchte? Wie ist meine Mutter mit mir umgegangen? Wie habe ich sie in ihrer Elternbeziehung erlebt?</p><p class="p1">Kinder bringen uns dazu, diese Fragen zu stellen – bewusst oder unbewusst. Sie fordern uns auf, zu reflektieren, was wir ihnen mitgeben, wie wir mit ihnen kommunizieren und was wir von uns selbst zeigen oder erwarten.</p><h3 class="p1"><b>Alle Anteile in uns ernst nehmen lernen</b></h3><p class="p1">Eines der wichtigsten Dinge, die wir von unseren Kindern lernen können, ist der Umgang mit unseren „<b>dunklen Seiten</b>“. Kinder spiegeln uns oft direkt, manchmal so heftig, dass wir erschrocken oder sogar schockiert über uns selbst sind.</p><p class="p1">Wenn wir diese Seiten nicht ernst nehmen, sie (unbewusst) vielleicht erniedrigen oder (emotional) verletzen, spüren wir oft, wie sich das anfühlt – oder wie es sich bei uns als Kind angefühlt hat. Kinder geben uns die Chance, innezuhalten, uns selbst zu reflektieren und Dinge bewusst anders zu machen.</p><h3 class="p1"><b>Neue Belastungsgrenzen fordern neue Achtsamkeit</b></h3><p class="p1">Unsere <b>Belastungsgrenzen</b> werden durch Kinder oft neu definiert. Sie zeigen uns, wie viel wir wirklich leisten können – und auch, wie wichtig es ist, achtsam mit unseren Kräften umzugehen.</p><p class="p1">Die starken Veränderungen, die ein Kind mit sich bringt – neue Rollen, neue Kommunikationsformen und wenig Schlaf – stellen uns vor Herausforderungen. Was wir von Kindern lernen können, ist nicht nur, unsere Belastbarkeit zu steigern, sondern auch, mit Frust, Erschöpfung und Wut besser umzugehen.</p><h2 class="p1"><b><br />Kinder lehren uns, Beziehungen neu zu gestalten</b></h2><p class="p1">Unsere Kinder beeinflussen auch unsere <b>Beziehungen</b> – insbesondere <b>zu unseren eigenen Eltern</b> oder Schwiegereltern. Was wir von ihnen lernen können, ist die Fähigkeit, neue Grenzen zu setzen und alte Beziehungsmuster zu hinterfragen.</p><p class="p1">Kinder geben uns den Mut, Klarheit zu schaffen: Was tut uns gut, und was belastet uns? Diese Reflexion ermöglicht es uns, Beziehungen bewusster zu gestalten und vielleicht sogar auf einer neuen Basis wieder zueinander zu finden.</p><h2 class="p1"><b><br />Den Sinn des Lebens durch Kinder neu entdecken</b></h2><p class="p1">Was wir von Kindern lernen können, geht oft tiefer, als wir denken. Viele stellen sich erst nach der Geburt ihres Kindes die Frage nach dem <b>Sinn des Lebens</b>:</p><ul class="ul1"><li class="li1">Wie wichtig ist mir die Zeit mit meinen Kindern?</li><li class="li1">Kann und will ich meine berufliche Entwicklung hinten anstellen?</li><li class="li1">Macht das, was ich tue, wirklich Sinn?</li><li class="li1">Was soll einmal sein, wenn die Kinder aus dem Haus sind?</li><li class="li1">Muss ich vielleicht etwas ändern?</li></ul><p><br />All die Dinge, und da gibt es wahrscheinlich noch viel mehr, kann man auf sich zukommen lassen und dann von eigener Grübelei oder äußeren Umständen entscheiden lassen. Oder ich nehme mir einige dieser Fragen bewußt zu Herzen, tausche mich mit meiner Partnerin, einem Freund oder unter anderen Vätern darüber aus. Oft kann auch eine <a href="https://carstenvonnoh.de/vater-coach-coaching-vaeter-eltern/">professionelle Begleitung</a> hilfreich sein. Es lohnt sich, die Zeit mit den Kindern als die wohl wichtigste Entwicklungszeit als Erwachsener zu nutzen!</p></div></div><div class="" data-block="true" data-editor="c59ho" data-offset-key="t9vq-0-0">Wenn ihr euch mit anderen Vätern austauschen, reflektieren und weiterentwickeln wollt, schaut gern unter mein <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminarangebot</a>.</div>								</div>
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		<title>4 Arten von Vätern in Trennung &#038; ihre Chancen auf Zufriedenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2019 15:33:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie unterscheiden sich die Männer, die ich in meinen Gesprächen erlebe? Welche Auswirkungen hat das auf die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten, um ihre Lebenssituation zu verbessern? Von Carsten Vonnoh  Ich glaube, es gibt vier Arten von Vätern, die sich bei mir melden: DIE SCHULDIGEN: Väter, die voller Schmerz und Verletzung sind, die immer versucht haben, das [&#8230;]]]></description>
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									<div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="foo-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="foo-0-0"><strong>Wie unterscheiden sich die Männer, die ich in meinen Gesprächen erlebe? Welche Auswirkungen hat das auf die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten, um ihre Lebenssituation zu verbessern? </strong></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="ag2hj-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="ag2hj-0-0"><span data-offset-key="ag2hj-0-0">Von Carsten Vonnoh</span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="ag2hj-0-0"><span data-offset-key="ag2hj-0-0"> </span></div><div data-offset-key="ag2hj-0-0"> </div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="fus4e-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="fus4e-0-0"><span data-offset-key="fus4e-0-0">Ich glaube, es gibt vier Arten von Vätern, die sich bei mir melden:</span></div></div><div data-offset-key="d41b2-0-0"> </div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="d41b2-0-0"><strong>DIE SCHULDIGEN</strong><span data-offset-key="d41b2-0-1"><strong>:</strong> Väter, die voller Schmerz und Verletzung sind, die immer versucht haben, das Richtige zu tun und nun doch maßlos enttäuscht wurden. Väter, die in dieser Situation die Schuld vor allem bei sich suchen: Was habe ICH falsch gemacht? Warum bin ICH nicht gut genug? Warum bin ICH es nicht wert, respektiert oder geliebt zu werden? Von der Trennung so getroffen und in ihrer Trauer so gefangen, ist es für sie schwer, aus den Negativ-Gedanken herauszukommen. Sie haben Schwierigkeiten dabei, ihre Grenzen &amp; Bedürfnisse zu erkennen und zu kommunizieren, besonders wenn es um den Umgang mit ihrem Kind und Ihren Kräften geht. Aus Angst, ihr Kind wegen ihrer (alleinigen) Schuld ganz zu verlieren, geben sie oft an Stellen nach, die sich später als objektiv falsch herausstellen können. Die unbewusste Grundhaltung, die ich hier sehen könnte: ICH muss alles wieder gut machen, erst dann habe ich verdient, wieder (voller) Vater zu sein! </span></div><div data-offset-key="9ldrr-0-0"> </div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="9ldrr-0-0"><strong>DIE EWIGEN KÄMPFER (UND OPFER)</strong><span data-offset-key="9ldrr-0-1"><strong>:</strong> Väter, die voller Schmerz und Wut sind, die oft nur wenig Zugang zu ihren Kindern und kaum Möglichkeiten haben, sich mit der Mutter ihres Kindes sinnvoll auszutauschen. Väter, die die Schuld vor allem bei anderen sehen. Bei der Mutter, die bösartig, dumm oder krank ist (ja die Ausgeburt der Hölle); das inkompetente Jugendamt, der faule Anwalt, die einseitige Richterin, der Feminismus, der ganze Staat oder gar eine globale Verschwörung&#8230;nur sie selbst sind eigentlich für nichts in der aktuellen Situation verantwortlich. So können sie leicht darauf beharren, dass sich die Anderen bewegen müssen, endlich zeigen sollen, dass sie doch im Unrecht waren. Nun will ich nicht behaupten, es gäbe keine Ungerechtigkeit und Defizite im System: Ja, es gibt eine Menge Dinge, die gegenüber Vätern unfair sind, es gibt katastrophale Fehlentscheidungen und auch Mütter, die man wahrlich nicht mehr ernst nehmen kann. Die (unbewusste) Priorität dieser Väter liegt aber vor allem in der verzweifelten Aggression und dem Kampf, der fast alle Energie verbraucht und Selbstreflexion mit dem Ziel wirklicher Veränderung äußerst schwierig macht. Letztlich bleiben ich damit in einer Opfer-Haltung, die erwartet, dass sich die anderen ändern, damit es mir besser geht. </span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="c0kjk-0-0"><strong> </strong></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="c0kjk-0-0"><strong>DIE ORIENTIERUNGSLOSEN AKTIVEN</strong><span data-offset-key="c0kjk-0-1"><strong>:</strong> Väter, die wissen, dass sie gerade in einer beschissenen Situation sind, ebenso Schmerz, Wut und Trauer empfinden, aber merken, dass es irgendwie nicht richtig weiter geht. Sie spüren, dass sie eigentlich bei sich anfangen müssten, um etwas zu ändern. Männer, die unterscheiden wollen, dass es Dinge bei sich selbst und bei anderen gibt, die gut und liebevoll sind, aber auch Dinge gibt, die einer besseren Lebenssituation im Weg stehen. Diese Männer haben trotz der vielen Schwierigkeiten den Blick auf das Kind und wissen, dass es, egal wie schlimm es aussieht, kein Schwarz und Weiß gibt, sondern viele Grautöne, die Möglichkeiten bieten, etwas anderes zu probieren. Viele kleine Versuche werden gestartet, aber Richtung und &#8222;Strategie&#8220; ist nicht klar, so dass es schnell zu Frustration und Rückzug kommen kann. </span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="5jss-0-0"><strong> </strong></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="5jss-0-0"><strong>DIE GELÄHMTEN</strong><span data-offset-key="5jss-0-1"><strong>:</strong> Diese Väter sind ebenso tief verletzt, vielleicht auch voller Wut, Trauer und Enttäuschung. Sie suchen aber alle Möglichkeiten, um dem aus dem Weg zu gehen, die Situation zu verdrängen: Alkohol und andere Drogen, übermäßiges Gezocke und Gesurfe, zu viel Arbeit, unzählige Serien, Videos und Nachrichten, helfen dabei, die eigentlichen Themen auszublenden und durch kleine (virtuelle) Glücksmomente, dem Schmerz entgegenzuwirken. Das kann lange erträglich sein. Aber der Willen und die Energie, neu anzufangen und sich auf sich und sein Kind zu konzentrieren, werden gelähmt.</span></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="2s592-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="2s592-0-0"><p><span data-offset-key="2s592-0-0">Nun gibt es </span><span data-offset-key="2s592-0-1">sicherlich noch mehr Kategorien</span><span data-offset-key="2s592-0-2">, die man finden könnte und sicher hat jeder Vater seine eigene individuelle Geschichte. Viele werden merken, dass sie auch in mehr als eine Kategorie passen könnten. Mir ist es wichtig, jedem Mann immer wieder neu und ohne Vorbehalte zu begegnen, ihn wert zu schätzen und ernst zu nehmen. Dennoch kann ich beobachten, dass die eigene Haltung und Priorisierung entscheidend dafür ist, wie es Dir in Deiner Trennung geht und welche Handlungsmöglichkeiten es (theoretisch) für Dich gibt.</span></p></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="1sro8-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="1sro8-0-0"><strong>WAS HEIßT DAS NUN FÜR MEINE ARBEIT ALS COACH?<br /></strong></div><div data-offset-key="1sro8-0-0"> </div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="djlpd-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="djlpd-0-0"><span data-offset-key="djlpd-0-0">1. Bei den Männern, die die </span><span data-offset-key="djlpd-0-1">Schuld bei sich</span><span data-offset-key="djlpd-0-2"> suchen und in negativen Denkspiralen gefangen sind, konzentriert sich meine Arbeit darauf, zu schauen, wie groß ihr Anteil wirklich ist, ihre Wahrnehmung &#8222;der Welt&#8220; für einen Moment anzukratzen und sie ahnen zu lassen, dass Schuld hier nicht hilfreich ist. Fragen wie diese sind dann hilfreich: Wo bin ich doch guter Vater und Partner gewesen? Wie können wir diese Teile in Dir wieder stärken und wo kann es damit hingehen? Ich unterstütze sie dabei, aus diesem Teufelskreis des Selbstzweifels herauszukommen und für sich einen neuen Fokus zu entwickeln. Wenn diese Väter wirklich Verantwortung für ihre Situation übernehmen und sich langsam wieder wert schätzen, können hier schnell neue Ideen und Möglichkeiten entstehen.</span></div><div data-offset-key="djlpd-0-0"> </div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="drk38-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="drk38-0-0"><span data-offset-key="drk38-0-0">2. Wenn Väter die meiste Energie und Zeit dadurch verbrauchen, </span><span data-offset-key="drk38-0-1">gegen alles Mögliche zu kämpfen</span><span data-offset-key="drk38-0-2">, weil sie meinen, das ist der einzige Weg und die Welt wird irgendwann anerkennen, wie schuldig sie ist und sich dann ändern, dann fällt es schwer, wirklich FÜR ETWAS zu kämpfen was über Floskel hinausgeht. Ja, was soll ich dann noch machen? Ich reiße mir doch schon den A***** auf und konfrontiere das Unrecht an allen Fronten! </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="cvovf-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="cvovf-0-0"><span data-offset-key="cvovf-0-0">Wenn eh immer die anderen für die eigene Situation verantwortlich sind, dann kann ich mich in dieser Opferposition einrichten, mich als großen Kämpfer darstellen und muss mich nicht mit meinen </span><span data-offset-key="cvovf-0-1">eher schwierigen Anteilen</span><span data-offset-key="cvovf-0-2"> beschäftigen. Dann ist es auch für mich in der Beratung schwierig, neue Wege zu gestalten und zuzulassen, dass die Dinge vielleicht auch anders sind, als wir sie wahrnehmen. Dennoch habe ich auch mit diesen Männern die Erfahrung gemacht, dass es Zeit fürs Kämpfen und Zeit für sich selbst und seine eigenen Themen gibt. </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="5cntj-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="5cntj-0-0"><span data-offset-key="5cntj-0-0"> </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="bou0f-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bou0f-0-0"><span data-offset-key="bou0f-0-0">3. Bei der dritten Kategorie ist es wohl am einfachsten: Hier ist die Idee schon da, dass es auch anders gehen könnte, ja muss. Die Erkenntnis, dass das, was ich bisher gemacht habe, nicht das erreicht, was ich gern hätte. Hier unterstütze ich dabei, klare Ziele zu entwickeln und Schritte zu machen, um sie zu erreichen, um selbstbestimmter und zufriedener zu werden. D.h. für mich: Fokus auf die Männer, die merken, dass sie Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen müssen und Unterstützung dabei brauchen, wie sie das anfangen sollen. </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="659u9-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="659u9-0-0"><span data-offset-key="659u9-0-0"> </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="7a1s4-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="7a1s4-0-0"><span data-offset-key="7a1s4-0-0">4. Die Gelähmten müssen &#8222;geheilt&#8220; werden. Das kann aber oft niemand von außen &#8222;machen&#8220;, gerade wenn es um Sucht, Abkapselung und Flucht geht. Nur wenn die &#8222;gefangenen&#8220; Väter ihr Verhalten wahrnehmen und merken, dass es so nicht weiter geht, kann mit Unterstützung nach neuen Wegen geschaut werden.</span></div><div data-offset-key="7a1s4-0-0"> </div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="5toto-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="5toto-0-0"><span data-offset-key="5toto-0-0">AUCH BEI MIR</span><span data-offset-key="5toto-0-1"> waren Wut und Trauer in meiner akuten Trennungszeit ständige Begleiter und ich hätte viele Dinge, vielleicht aus allen vier Kategorien, in mir sehen können. Aber die große Erschöpfung und Enttäuschung haben meinen Blick verengt und mein Vertrauen auf ein Minimum reduziert&#8230;</span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="bbh69-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bbh69-0-0"><p><span data-offset-key="bbh69-0-0">Erst als ich erkannt habe, dass ich nicht erwarten kann, von anderen glücklich gemacht zu werden, ich also für mein Leben die volle Verantwortung (zurück) gewinnen wollte, konnte es nach und nach aufwärts gehen. MEINE Haltung und MEINE Handlungen (und NICHT-HANDLUNGEN) haben den größten Einfluss darauf, wie es mir geht und welche Möglichkeiten ich für mich sehe und nutzen kann.</span></p><p><span data-offset-key="d9cou-0-0">Nun stellt sich natürlich die Frage, </span><strong>WO WÜRDEST DU DICH DA SEHEN</strong><span data-offset-key="d9cou-0-2"><strong>?</strong> Wie zielführend war das, was Du die letzten Wochen und Monate gemacht hast? Besonders wenn ihr auf euch selbst und euer Kind schaut? Habt ihr das Gefühl, das ist der einzige Weg? Ich glaube, gerade in so komplizierten Situationen wie in Trennungsfamilien gibt es NIE Schwarz und Weiß. Deshalb lohnt es sich, die Grautöne anzuschauen, wie auch immer die aussehen…und was sie bringen werden. Bei mir konnte es nur besser werden&#8230;</span></p></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="d9cou-0-0"><div data-offset-key="d9cou-0-0">Hab eine gute Woche und vergiss nicht, dass Du in Deiner Situation nicht allein bist und sich mit Unterstützung und einer neuen Haltung eine Menge ändern kann! Unter meinen <a href="https://carstenvonnoh.de/vater-coach-coaching-vaeter-eltern/">Angeboten für Väter</a> und unter <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminare</a> finden sich Möglichkeiten, wie das aussehen kann. Besonders mein <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminar nur für Trennungsväter</a> kann ich Dir empfehlen. </div></div>								</div>
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		<title>5 Schritte zum präsenten und liebevollen Vater</title>
		<link>https://carstenvonnoh.de/2019/11/05/5-schritte-zum-praesenten-und-liebevollen-vater/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 15:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Vater-Kind-Beziehung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vaterverantwortung.de/?p=745</guid>

					<description><![CDATA[Ja, natürlich will ich ein präsenter und liebevoller Vater sein! Doch wie soll das gehen? Bin ich da nicht schon weit genug? Wie können wir für unsere Kinder emotional präsent, selbstbestimmt und &#8222;echtes&#8220; Vorbild sein? Im Gegensatz zu unseren Väter und Großvätern haben wir heute die Möglichkeit, andere Wege einzuschlagen, selbstbestimmter zwischen Beruf und Zeit für [&#8230;]]]></description>
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									<div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="arn1v-0-0"><div data-offset-key="arn1v-0-0"><strong>Ja, natürlich will ich ein präsenter und liebevoller Vater sein! Doch wie soll das gehen? Bin ich da nicht schon weit genug? Wie können wir für unsere Kinder emotional präsent, selbstbestimmt und &#8222;echtes&#8220; Vorbild sein?</strong></div><div data-offset-key="arn1v-0-0"> </div></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="cv3jf-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="cv3jf-0-0"><span data-offset-key="cv3jf-0-0">Im Gegensatz zu unseren Väter und Großvätern haben wir heute die Möglichkeit, andere Wege einzuschlagen, selbstbestimmter zwischen Beruf und Zeit für die Familie zu wählen. Und doch ist es für viele eine große Herausforderung, für ihre Kinder wirklich erreichbar zu sein, eine (auch emotionale) Beziehung zu ihnen aufzubauen und auch dann für sie da zu sein, wenn es ihnen schlecht geht. Besonders wenn wir wenig Gelegenheit haben, sie zu sehen. </span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="cv3jf-0-0"><span data-offset-key="cv3jf-0-0"> </span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="cv3jf-0-0"><span data-offset-key="cv3jf-0-0">Doch woher sollen wir es denn können? Wie können wir unserem Bauchgefühl folgen, wenn uns so viele eigene und fremde Erwartungen zu erdrücken scheinen? </span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="cv3jf-0-0"><span data-offset-key="cv3jf-0-0"> </span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="cv3jf-0-0"><span data-offset-key="cv3jf-0-0">Nur die wenigsten Väter (und oft auch Mütter) waren in der Lage, unsere eigenen Grenzen ernst zu nehmen und zu respektieren, unseren Gefühlen den Platz zu geben, den sie gebraucht hätten, statt uns den Eindruck zu geben, wir wüssten nicht, wie es uns geht.</span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="cv3jf-0-0"><span data-offset-key="cv3jf-0-0"> </span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="cv3jf-0-0"><span data-offset-key="cv3jf-0-0">Wie kann es uns nun also gelingen, hier achtsamer zu sein?</span></div></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="9dchs-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="9dchs-0-0"><span data-offset-key="9dchs-0-0"> </span></div></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="bbj0a-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="bbj0a-0-0"><span class="_3gl1 _5zz4" data-offset-key="bbj0a-0-0"><span class="_ncl"><span data-offset-key="bbj0a-0-0"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2705.png" alt="✅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></span></span><span data-offset-key="bbj0a-1-0"> Folgende Fragen scheinen mir als Einstieg dafür hilfreich: </span></div></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="bc45h-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="bc45h-0-0"><span data-offset-key="bc45h-0-0"> </span></div></div>								</div>
				</div>
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									<div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="arn1v-0-0"><div data-offset-key="arn1v-0-0"><strong>1. Reflektion der eigenen Vatererfahrung:</strong></div></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="6uj5-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="6uj5-0-0"><span data-offset-key="6uj5-0-0"> </span></div></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="d4lhd-0-0"><ul><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="d4lhd-0-0"><span data-offset-key="d4lhd-0-0">Wie war die Beziehung zu meinem Vater geprägt? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="d4lhd-0-0"><span data-offset-key="d4lhd-0-0">Welches Vertrauen hatte ich zu ihm? Wo war es eher Angst? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="d4lhd-0-0"><span data-offset-key="d4lhd-0-0">Wie oft war er wirklich für mich erreichbar? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="d4lhd-0-0"><span data-offset-key="d4lhd-0-0">Welche Emotionen kommen bei mir auf, wenn ich an Erlebnisse aus meiner Kindheit mit ihm denke?</span></li><li data-offset-key="d4lhd-0-0">Was davon nehme ich dankbar an und was will ich definitiv anders machen? </li></ul></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="8h8mj-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="8h8mj-0-0"><p><strong><br />2. Vorstellungen von Erziehung:</strong></p></div></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="cajk0-0-0"><ul><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="cajk0-0-0"><span data-offset-key="cajk0-0-0">Wie habe ICH Erziehung erlebt? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="cajk0-0-0"><span data-offset-key="cajk0-0-0">Wie ist das mit Schimpfen, Strafen und Schlägen? Geht es auch anders? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="cajk0-0-0"><span data-offset-key="cajk0-0-0">Wie gebe ich meinem Kind Vertrauen &amp; Halt?  </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="cajk0-0-0"><span data-offset-key="cajk0-0-0">Wie gehe ich bei Wut und Tobsuchtsanfällen mit ihm um? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="cajk0-0-0"><span data-offset-key="cajk0-0-0">Was würde ich mir für mein Kind in 20 Jahren wünschen &amp; passt das zu meinem Erziehungsstil? </span></li></ul></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="5i24h-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="5i24h-0-0"><p><strong><br />3. Stressfaktoren:</strong></p></div></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="f178n-0-0"><ul><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="f178n-0-0"><span data-offset-key="f178n-0-0">Kann ich überhaupt entspannt und liebevoll mit meinem Kind umgehen, wenn ich permanent am Limit bin? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="f178n-0-0"><span data-offset-key="f178n-0-0">Wo und wie könnte ich Stress reduzieren? Wo kommt der überhaupt her? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="f178n-0-0"><span data-offset-key="f178n-0-0">Worauf habe ich Einfluss? Wo habe ich eigentlich Zeit nur für mich selbst? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="f178n-0-0"><span data-offset-key="f178n-0-0">Was kann ich an Alltag und Routinen ändern, damit es uns allen besser geht?</span></li><li data-offset-key="f178n-0-0">Habe ich Ausgleich in Form von Bewegung, Natur, Gemeinschaft, usw.? </li></ul></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="fb14j-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="fb14j-0-0"><p><strong><br />4. Eigene Knöpfe oder Trigger</strong></p></div></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="fm76b-0-0"><ul><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="fm76b-0-0"><span data-offset-key="fm76b-0-0">Wo reagiere ich manchmal (oder öfter) so heftig, dass es eigentlich gar nicht zum Auslöser passt? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="fm76b-0-0"><span data-offset-key="fm76b-0-0">Bin ich oft genervt, wütend oder traurig? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="fm76b-0-0"><span data-offset-key="fm76b-0-0">Woher kenne ich das und warum ist das so? </span></li><li class="_1mf _1mj" data-offset-key="fm76b-0-0"><span data-offset-key="fm76b-0-0">Wie kann ich das besser regulieren? Brauche ich dafür Unterstützung?</span></li><li data-offset-key="fm76b-0-0">Fühle ich mich respektiert und wertgeschätzt?</li></ul></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="c2vv0-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="c2vv0-0-0"><strong><br />5. Gute Routinen und wertvolle Zeit mit meinem Kind</strong></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="c2vv0-0-0"><strong> </strong></div></div><ul><li data-offset-key="c2vv0-0-0">Wie sieht mein Start in den Tag aus? Habe ich Routinen, die mich entlasten oder bin ich getrieben vom alltäglichen Stress? </li><li data-offset-key="c2vv0-0-0">Wo flüchte ich eher, in Videospiele, Alkohol, meinem Mobiltelefon, dem Sport, usw.? </li><li data-offset-key="c2vv0-0-0">Wo bleibe ich wirklich selbstbestimmt und frei? </li><li data-offset-key="c2vv0-0-0">Was mache ich mit meinem Kind, damit wir unsere Beziehung stärken und nicht nur von einem action-lastigem Ort zum nächsten hetzen? </li><li data-offset-key="c2vv0-0-0">Was würde ich mir EIGENTLICH für mir eigentlich in meiner Vater-Kind-Beziehung wünschen? </li></ul><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="fpd34-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="fpd34-0-0"><span data-offset-key="fpd34-0-0"><b><br />Zum Schluss: </b></span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="fpd34-0-0"><span data-offset-key="fpd34-0-0"> </span></div></div><div class="" data-block="true" data-editor="642cm" data-offset-key="amuk5-0-0"><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="amuk5-0-0"><span data-offset-key="amuk5-0-0">Das sind eine Menge Fragen, oder? Aber theoretisch lässt sich das alles zu Hause oder im Büro beantworten, wenn ihr euch dazu die Zeit nehmen könnt. Dafür wünsche ich Dir genügend Ruhe, Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit! </span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="amuk5-0-0"><span data-offset-key="amuk5-0-0"> </span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="amuk5-0-0"><span data-offset-key="amuk5-0-0">Besser aber wird der Lernprozess mit Unterstützung und Austausch, mit engen Freunden, in Gruppen oder in professionellen Seminaren wie meinen ganztägigen Runden u.a. in Berlin, Hamburg, Stuttgart und München. <a href="mailto:info@vaterverantwortung.de">Schreibt mir</a>, wenn ihr mehr wissen wollt. <br /></span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="amuk5-0-0"><span data-offset-key="amuk5-0-0"> </span></div><div class="_1mf _1mj" data-offset-key="amuk5-0-0"><span data-offset-key="amuk5-0-0">Carsten Vonnoh</span></div></div>								</div>
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					</div>
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		<title>Zehn tolle Ideen, um die Trennungssituation für unsere Kinder zur Hölle zu machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2019 12:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Sammlung von total fundierten und erfolgreichen EmpfehlungenVon Carsten Vonnoh  1. Nutzt jede Gelegenheit, dem anderen Vorwürfe zu machen &#38; alle Unzulänglichkeiten zu betonen! Macht dem anderen Elternteil immer wieder klar, wie schuldig er/sie an allem ist! Das schafft den Boden für eine hervorragende Beziehung als Eltern für euer Kind! Besonders hilfreich ist es dabei, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1441" class="elementor elementor-1441" data-elementor-post-type="post">
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									<div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="aihj7" data-offset-key="foo-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="foo-0-0"><strong>Eine Sammlung von total fundierten und erfolgreichen Empfehlungen</strong></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="aihj7" data-offset-key="4k5n5-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4k5n5-0-0"><span data-offset-key="4k5n5-0-0">Von Carsten Vonnoh</span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4k5n5-0-0"><span data-offset-key="5ufn0-0-0"> </span></div><p>1. Nutzt jede Gelegenheit, dem anderen Vorwürfe zu machen &amp; alle Unzulänglichkeiten zu betonen! Macht dem anderen Elternteil immer wieder klar, wie schuldig er/sie an allem ist! Das schafft den Boden für eine hervorragende Beziehung als Eltern für euer Kind! Besonders hilfreich ist es dabei, RICHTIG alte Themen wieder hervorzuholen, die wirklich GAR NICHTS mit der aktuellen Situation zu tun haben. Damit kann man dann mit der vollen Wucht der alten Verletzungen so richtig schön austeilen! Und auch das Kind merkt, wie sehr man sich engagiert!</p><p>2. Ballert die ganze Woche voll mit Programm und total wichtigen Dingen, die ihr UNBEDINGT machen MÜSST (oder wenigstens solltet). Hilfreich für die kindliche Entwicklung scheint zu sein, die Zeit wo es sich wirklich öffnen und eine Beziehung zu Dir aufbauen kann, möglichst gering zu halten. Sinnvoll ist es hier, möglichst viele technische Hilfsmittel wie Konsolen, Pads, TV, usw. verfügbar zu machen, damit dem Kind nicht abverlangt wird, selbst kreativ zu werden. SO kann das gar nicht erst zum Problem werden! Gebt dem Kind also so viel Zerstreuung und Ablenkung wie möglich! Schließlich renne ich doch auch den Großteil des Tages jeder möglichen Ablenkung und kurzfristigen Belohnung hinterher. Glück gehabt, wenigstens DAS klappt gut!</p><p>3. Macht es genau so, wie eure Eltern das schon gemacht haben, auch wenn manche meinen, dass das KEINEM gut tut. Je nachdem, wie ihr aufgewachsen seid, ist da das Repertoire verschieden. Ihr wisst selbst am besten, was das sein kann: Sind Nörgeln, Anschreien und Ausrasten eure treuen Begleiter der Kindheit gewesen, dann ist es total sinnvoll, das weiterzuführen oder gar noch auszubauen! Beliebt sind auch die ständige Bevormundung des Kindes, das Ignorieren seiner dringlichsten Bedürfnisse und die Besserwisserei darüber, ob jetzt etwas wirklich weh tut oder traurig genug ist, um zu weinen. Sucht euch mindestens 2 dieser Verhaltensweisen heraus und integriert sie so viel wie möglich in euren Alltag und das Kind wird euch ewig dafür dankbar sein!</p></div><div data-offset-key="739nt-0-0">4. Zeit für mich selbst einplanen? Schwachsinn! Lasst einfach alles auf euch zukommen, dann wird das schon! Hat ja bisher auch super geklappt! Warum wertschätzend und aufmerksam mit mir selbst sein, wenn das alle anderen auch nicht sind? Und Erholung gibt&#8216; doch beim nächsten Urlaub schon wieder! Bis dahin nutze ich die Extra-Schlafenszeit vor dem Fernseher.</div><div data-offset-key="739nt-0-0"> </div><div data-offset-key="739nt-0-0">5. Redet schlecht über das andere Elternteil! So RICHTIG hilfreich, um das Kind zu verwirren und in einen unlösbaren Loyalitätskonflikt zu bringen, ist es, den anderen Elternteil in ein besonders schlechtes Licht zu rücken. Gut ist es hier, viele Male am Tag zu erwähnen, wie schlecht der/die Andere Dich doch behandelt und wie irre/krank/gewalttätig/bösartig oder einfach nur unzuverlässig oder blöd er/sie ist. Auch wenn wir uns das bei uns selbst niemals wünschen würden, ist es bei dem anderen Elternteil ja wohl absolut gerechtfertigt!</div><div data-offset-key="739nt-0-0"> </div><div data-offset-key="f1vik-0-0">6. Lasst so richtig die Sau raus, so oft es geht! Wenn wir merken, der andere Elternteil hat uns gerade wieder an einem wunden Punkt erwischt, ganz sicher mit voller Absicht und perfider Strategie, dann ist es hilfreich, so richtig auszurasten und zu zeigen, WIE verwundet wir jetzt sind und wie gut wir austeilen können! Und wenn das Kind dabei ist, NOCH BESSER! Dann bekommt es endlich mal die ganze Ungerechtigkeit mit und merkt, WER alles richtig gemacht hat! </div><div data-offset-key="f1vik-0-0"> </div><div data-offset-key="f1vik-0-0">7. Das Kind in wirklich ALLES einbinden! Gerade bei Themen rund um die Trennung ist es doch toll, wenn das Kind alles mitbekommt und sich sein eigenes Bild machen kann! Besonders wenn es noch im Kindergarten ist! Die heftigsten Themen sollte man wenigstens in Hörweite ansprechen, wenn der/die Andere schon darauf besteht, es nicht VOR dem Kind zu tun. Auch ein Kleinkind versteht sicher, worum es tatsächlich geht und es kann die getroffenen Aussagen gut einordnen. Schließlich ist es das von Anfang an so gewohnt! Und wenn es dann noch in die Situation gerät, einen Elternteil als Verursacher, Opfer, Täter, vertrauensunwürdig, schlecht oder verantwortungslos beurteilen zu müssen, tja, dann lernt es wenigstens frühzeitig, wie Schwarz-Weiß und schlecht die Welt ist!</div><div data-offset-key="655q8-0-0"> </div><div data-offset-key="655q8-0-0">8. Die Übergaben so richtig ätzend gestalten und getroffene Absprachen einfach verweigern! Für euer Kind ist es wundervoll, zu erleben, wie die Eltern sich beim Aufeinandertreffen, z.B. bei der Abholung zum Umgang, gegenseitig beschimpfen, beleidigen und mit Vorwürfen überziehen. Um dem angespannten Verhältnis so richtig gerecht zu werden, sollten wir jeglichen Versuch, eine ruhige, sachlich-friedliche Situation zu erzeugen, unterbinden. Am Interesse des Kindes ist der/die Andere eh nicht wirklich interessiert, was soll ich denn da noch für Ruhe in der Situation sorgen? Hauptsache, es läuft und ich kann sagen, was mich ankotzt!</div><div data-offset-key="7g2gj-0-0">Trennt das Kind von einem Elternteil und/oder benutzt es wenigstens als Waffe!</div><div data-offset-key="7g2gj-0-0"> </div><div data-offset-key="7g2gj-0-0">9. Die hohe Kunst, die Situation für unser Kind so richtig unerträglich zu machen, ist es, dem/der Anderen einfach jeglichen Kontakt zu nehmen. Das reduziert die Konflikte, lässt mich in meiner Überforderung wenigstens allein entscheiden und schließlich weiß ICH doch selbst, was das Beste für mein Kind ist. Auch wenn alle Forschung das Gegenteil behauptet, für MEIN Kind bin nur ICH gut genug! Als Zwischenschritt ist es auch hilfreich, in die Privatsphäre des anderen Elternteils einzudringen und den Umgang davon abhängig zu machen, wie ich gerade in Stimmung bin oder wie ich gerade die Sinnhaftigkeit eines Kontaktes einschätze. Und wenn der andere Elternteil nicht spurt, wie ich mir das vorstelle, dann hat er ja wohl eine Strafe verdient. Da merkt mein Kind gleich mal, was es bedeutet, konsequent zu sein!</div><div data-offset-key="dpbl4-0-0"> </div><div data-offset-key="dpbl4-0-0">10. Die eigene Verantwortung verweigern und die Schuld bei anderen suchen! Zahlreiche Fachleute gehen davon aus, dass es bei einer Trennung nie nur einen/eine &#8222;Schuldige/en&#8220; gibt, aber ICH glaube, bei unserer Situation würden sie das anders beurteilen! Bei uns ist völlig klar, wer uns als Familie zerstört hat und wer jetzt Schuld an der aktuellen Situation ist! Neben dem/der Ex natürlich das Jugendamt, das Amtsgericht und/oder der Staat als Ganzes. Völlig klar! Die einzige Lösung besteht deshalb im Kampf dagegen, erst dann wird sich etwas ändern! Ich bin so wie ich bin und ich ändere mich doch nicht, wenn die Anderen mich nicht so behandeln, wie ich das verdiene!</div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="aihj7" data-offset-key="c7sig-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="c7sig-0-0"><span data-offset-key="c7sig-0-0"> </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="aihj7" data-offset-key="4ickv-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4ickv-0-0"><span data-offset-key="4ickv-0-0">Wer es bis hierhin geschafft hat</span><span data-offset-key="4ickv-0-1">, wird hoffentlich gemerkt haben, dass das alles NICHT sonderlich hilfreich ist. Dennoch erlebe ich es immer wieder: In der Begleitung von Vätern, im Austausch mit Müttern und einiges manchmal auch bei mir selbst. </span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4ickv-0-0"><span data-offset-key="4ickv-0-1"> </span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4ickv-0-0"><span data-offset-key="4ickv-0-1">Was davon würdet ihr gern ändern? Was fällt euch dabei am schwersten? Lass&#8216; uns <a href="https://carstenvonnoh.de/vater-coach-coaching-vaeter-eltern/">zusammen</a> anschauen, wie es BESSER gehen kann! </span></div></div>								</div>
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		<title>Selbsterkenntnis als DER einzige Weg?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 07:56:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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					<description><![CDATA[SELBSTERKENNTNIS, das kritische Hinterfragen und Beurteilen des eigenen Denkens, der eigenen Standpunkte und Handlungen! Da kann es viele Fragen geben, die schmerzvoll, aber auch motivierend und stärkend sein können. Die aber immer ein kleines Stück weiterführen, um uns besser zu verstehen, neue Blickwinkel zu finden und anders zu handeln als bisher: Die Antworten fallen bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>SELBSTERKENNTNIS, das kritische Hinterfragen und Beurteilen des eigenen Denkens, der eigenen Standpunkte und Handlungen!</strong></p>



<p>Da kann es viele Fragen geben, die schmerzvoll, aber auch motivierend und stärkend sein können. Die aber immer ein kleines Stück weiterführen, um uns besser zu verstehen, neue Blickwinkel zu finden und anders zu handeln als bisher:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum reagieren wir so wütend und verletzt in manchen Situationen, in anderen nicht?</li>



<li>Warum habe ich so viele Jahre das Ganze mitgemacht?</li>



<li>Wie kommt es, dass ich immer wieder vor Mauern stoße, die andere scheinbar mühelos überwinden?</li>



<li>Was hat mir in dieser heftigen Zeit wirklich Kraft gegeben?</li>



<li>Warum schaffe ich es nicht, anders zu kommunizieren?</li>



<li>Geht es den Kindern wirklich besser, wenn ich aufgebe zu kämpfen?</li>



<li>Gibt es ein Muster in den Reaktionen, die ich von vielen bekomme?</li>



<li>Warum will ich immer noch allen alles recht machen?</li>



<li>Wo fühle ich mich wirklich wohl?</li>



<li>Was würde mein Kind mir sagen, wenn es mich so sehen würde?</li>



<li>Was ist für mich selbst wirklich wichtig?</li>
</ul>



<p>Die Antworten fallen bei jedem (etwas) anders aus und doch haben wir viele Themen gemeinsam, die dazu geführt haben, dass die Situation so ist, wie sie gerade ist.</p>



<p>Nehmt euch die Zeit, voller Mut und Zuversicht an euch und eurer Familiensituation zu arbeiten! Es gibt jeden Tag die Möglichkeit, die Dinge anders zu machen!</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Wolf in uns &#8211; Welchen Kampf wollen wir führen?</title>
		<link>https://carstenvonnoh.de/2019/04/25/der-wolf-in-uns-welchen-kampf-wollen-wir-fuehren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2019 13:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[IMPULS / ÜBUNG   Wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken, entscheidet darüber, wohin wir uns in unserer Lebenssituation bewegen. Unser Gehirn reagiert auf die Impulse, Gedanken und Erlebnisse, die wir jeden Tag erleben, denen wir uns aussetzen. Wir haben zu einem großen Teil in der Hand, wie das aussieht. Hilfreich scheint mir diese kurze Geschichte   [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="d3q95" data-offset-key="foo-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="foo-0-0"><strong>IMPULS / ÜBUNG </strong></div>
<div data-offset-key="foo-0-0"> </div>
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="foo-0-0"><span data-offset-key="foo-0-0">Wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken, entscheidet darüber, wohin wir uns in unserer Lebenssituation bewegen. Unser Gehirn reagiert auf die Impulse, Gedanken und Erlebnisse, die wir jeden Tag erleben, denen wir uns aussetzen. Wir haben zu einem großen Teil in der Hand, wie das aussieht. Hilfreich scheint mir diese kurze Geschichte</span></div>
</div>
<div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="d3q95" data-offset-key="9bo7o-0-0">
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<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="38gpk-0-0"><span data-offset-key="38gpk-0-0">Eine </span><span data-offset-key="38gpk-0-1">Indianerweisheit</span><span data-offset-key="38gpk-0-2"> sagt, in unseren Herzen tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen.</span></div>
</div>
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<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4tetn-0-0"><span data-offset-key="4tetn-0-0">Der eine Wolf ist böse. Seine Waffen sind Angst, Ärger, Neid, Eifersucht, Sorgen, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.</span></div>
</div>
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<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="lptg-0-0"><span data-offset-key="lptg-0-0"> </span></div>
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<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="6b4ja-0-0"><span data-offset-key="6b4ja-0-0">Der andere Wolf ist gut. Seine Waffen sind die guten Dinge, wie z. B. Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.</span></div>
</div>
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</div>
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<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="6mnt8-0-0"><span data-offset-key="6mnt8-0-0">Stell Dir Dein Herz vor und die beiden Wölfe, die darin wohnen. Willst Du wissen, welcher der beiden Wölfe gewinnt?</span></div>
</div>
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<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="cfldd-0-0"><span data-offset-key="cfldd-0-0"> </span></div>
</div>
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<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="53tfu-0-0"><span data-offset-key="53tfu-0-0">Die Antwort ist einfach. Es gewinnt der Wolf, den Sie füttern.</span></div>
</div>
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<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bkr99-0-0"> </div>
</div>


<p><strong>Täglich den guten Wolf füttern</strong></p>



<p>Sucht euch jeden Tag einen Moment aus eurem Leben, wo ihr euch gut, ja großartig gefühlt habt! Nehmt euch die 2 Minuten und denkt an diese Situation genau zurück, schließt vielleicht die Augen und stellt euch die Situation noch einmal in allen Details vor. Merkt bewusst, wie euch das gute Gefühl ausfüllt. Macht das ab sofort jeden Tag und ihr werdet merken, wie sich euer Fokus verändert, der &#8222;gute&#8220; Wolf im Kampf siegt.</p>



<p>Ein Blick unter mein <a href="https://carstenvonnoh.de/vater-coach-coaching-vaeter-eltern/">Angebot für Väter</a>&nbsp;lohnt sich, wenn ihr dabei Unterstützung benötigt.</p>
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