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	<title>Trennung &#8211; Carsten Vonnoh</title>
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	<title>Trennung &#8211; Carsten Vonnoh</title>
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		<title>Elternschaft auf Augenhöhe – so funktioniert der respektvolle Umgang zwischen Dir und Deinem Kind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2023 16:20:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Mütter]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Vater-Kind-Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Elternschaft auf Augenhöhe? Was bedeutet das? Wie funktioniert sie? Wo liegen die Schwierigkeiten? Diese und weitere Fragen beantworte ich Dir hier.  Was ist Elternschaft auf Augenhöhe eigentlich? „Auf Augenhöhe“ – was bedeutet das? Wortwörtlich bedeutet „auf Augenhöhe“, dass die Kommunikation zwischen zwei oder mehr Personen auf der gleichen Stufe passiert. In Bezug auf die Kommunikation [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Elternschaft auf Augenhöhe? Was bedeutet das? Wie funktioniert sie? Wo liegen die Schwierigkeiten? Diese und weitere Fragen beantworte ich Dir hier.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><b>Was ist Elternschaft auf Augenhöhe eigentlich?</b></h3>
<p>„Auf Augenhöhe“ – was bedeutet das? <b>Wortwörtlich bedeutet „auf Augenhöhe“, dass die Kommunikation zwischen zwei oder mehr Personen auf der gleichen Stufe passiert.</b> In Bezug auf die Kommunikation zwischen Eltern und Ihren Kindern bedeutet „auf Augenhöhe“ also, dass Eltern Augenkontakt auf einer Stufe mit dem Kind aufnehmen.</p>
<p>Sie beugen sich zu ihrem Kind herunter oder erhöhen die Position des Kindes, um physisch auf einer Stufe zu sein. Die übertragene Bedeutung ist ähnlich: Es bedeutet, alle Beteiligten stehen auf einer Stufe. Die Äußerungen aller Beteiligten werden ernst genommen und wertgeschätzt. Gesprächspartner behandeln sich respektvoll. <b>Alle Meinungen sind erst einmal gleichwertig.</b></p>
<p><b>Elternschaft auf Augenhöhe beschreibt zweierlei Beziehungen:</b> die Beziehung zwischen Dir und dem anderen Elternteil und die Beziehung zwischen Dir und Deinem Kind.</p>
<h3><b>Vaterschaft auf Augenhöhe zu Deinem Kind – das sind die Chancen</b></h3>
<p><b>Elternschaft auf Augenhöhe zu Deinem Kind oder Deinen Kindern kann erst einmal wörtlich genommen werden.</b> Wenn Du Kontakt zu Deinem Kind aufnehmen möchtest oder Dein Kind zu Dir, beugst Du Dich zu ihm oder ihr herunter oder erhöhst die Position des Kindes.</p>
<p><b>Das hat ganz praktische Vorteile:</b></p>
<ol>
<li>Dein Kind kann Deine Mimik besser erkennen.</li>
<li>Dein Kind hört Dir aufmerksamer zu.</li>
<li>Du hörst Deinem Kind aufmerksamer zu.</li>
<li>Dein Kind fühlt sich gesehen und gehört.</li>
<li>Dein Kind <i>wird</i> gesehen und gehört.</li>
<li>Der direkte Blickkontakt zwischen Dir und Deinem Kind ist sprachfördernd.</li>
</ol>
<p>Sprichst Du stattdessen „von oben herab“ mit Deinem Kind, kann Dein Kind deine Mimik schlechter erkennen, fühlt sich vielleicht nicht gehört oder hört durch den ungünstigen Blickkontakt nicht so gut zu. Es ist sogar möglich, dass sich Dein Kind durch Deine erhöhte Position eingeschüchtert fühlt.</p>
<p><b>Im übertragenen Sinne bedeutet „Elternschaft auf Augenhöhe“, dass das Kind in seinen Belangen und Äußerungen ernst genommen und wertgeschätzt wird.</b> Es bedeutet, in Beziehung zu gehen, mit dem Kind und zu sehen, was ihm oder ihr gerade wichtig ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Gleichzeitig bedeutet es auch, die eigenen Bedürfnisse und Gefühle gegenüber dem Kind äußern zu können, authentisch zu sein, ohne zu schreien, zu schimpfen oder auf andere Weise die eigene Machtposition als Erwachsene/r auszunutzen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und diese Fähigkeit erfordert Selbstreflektion und Achtsamkeit Dir selbst gegenüber. Du musst wissen, was Du fühlst, das Dein Bedürfnis ist und wie Du dieses kindgerecht und wertschätzend äußern kannst.</p>
<p>Wie bei der bedürfnisorientierten Erziehung, sind die Bedürfnisse der Kinder und der Eltern gleichwertig. In Konfliktsituationen wird im Idealfall ein Kompromiss gefunden, der für alle Familienmitglieder in Ordnung ist.</p>
<p><b>Bei der Elternschaft auf Augenhöhe entscheiden Eltern nicht „über den Kopf“ des Kindes hinweg, sondern finden Lösungen, die für Eltern und Kind zufriedenstellend sind – auf Augenhöhe.</b></p>
<h3><b>Gemeinsam Eltern sein &#8211; wie ihr als Eltern auf Augenhöhe harmoniert</b></h3>
<p>Aus zwei Partnern wird eine Familie – das Highlight der Beziehung? Oft belasten unterschiedliche Erziehungsansichten, Glaubenssätze, die Aufgabenverteilung, Schlafentzug und Stress die Beziehung. Dass sich Eltern mit jungen Kindern trennen ist nicht ungewöhnlich – von etwa der Hälfte der Scheidungsfälle sind minderjährige Kinder betroffen¹.</p>
<p>Doch unabhängig davon, ob Eltern eine Beziehung führen oder nicht: Die Elternschaft auf Augenhöhe ist für eine gelungene Erziehung der gemeinsamen Kinder wichtig. Nicht die Trennung verursacht ein Trauma bei den Kindern, sondern wie sich die Eltern nach dem Ende der Beziehung gegenüber verhalten. Können Konfliktsituationen konstruktiv gelöst werden, kommt die ganze Familie auf lange Sicht gut aus der Trennungskrise heraus.²</p>
<h3><b>Bei der Elternschaft auf Augenhöhe ist eine respektvolle Kommunikation das A und O.</b></h3>
<p>Immerhin geht es um eine (oder mehrere) Personen, die beiden Elternteilen das Wichtigste sind – die Kinder. Bei unterschiedlichen Ansichten ist die Gefahr groß, dass Eltern sich in ihren eigenen Gefühlen und Verletzungen verlieren und wütend, bockig oder überheblich reagieren.</p>
<p>Statt einer konstruktiven Kommunikation entsteht Streit. Männer ziehen sich in diesen Situationen häufiger zurück, reagieren „bockig“ und lehnen auch wohlgemeinte Impulse der Partnerin ab. Frauen werten möglicherweise die Arbeit des (Ex-)Partners ab und schränken dessen Handlungsspielraum als Vater ein. Natürlich sind auch ganz andere Reaktionen möglich.</p>
<h3><b>Diese Verhaltensweisen kommen meiner Erfahrung nach ganz unbewusst und ohne böse Absichten zum Vorschein! </b></h3>
<p>Sie zeigen sich aufgrund eigener Verletzungen und negativer Erfahrungen in der Vergangenheit oder auch zum Selbstschutz. Hier ist es wichtig, einen gesünderen, verständnisvolleren Umgang mit der Partnerin oder dem Partner zu finden.</p>
<p><b>Die großen Herausforderungen und Chancen bei der Elternschaft auf Augenhöhe</b></p>
<p>Wir Eltern sind Menschen mit Schwächen und Fehlern. Wir sind nicht perfekt, sind mal überarbeitet, unzufrieden, gestresst, genervt, traurig, wütend, verletzt. Die große Herausforderung – und Chance – ist es, diese Gefühle und die Bedürfnisse dahinter anzuerkennen, zu reflektieren und konstruktiv zu kommunizieren.</p>
<h3><b>Als Vätercoach berate ich Väter, die mit diesen oder ähnlichen Herausforderungen zu mir kommen:</b></h3>
<ol>
<li>Die Verbindung zu den eigenen Gefühlen wird vielen Jungs als „unmännlich“ schon im Kleinkindalter abtrainiert. Sich in Bezug auf die eigenen Gefühle zu reflektieren, zu spüren „Was brauche ich gerade?“ fällt den meisten Vätern, die zu mir kommen schwer.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Väter vernetzen sich seltener als Mütter. Sie tauschen sich kaum untereinander aus. Sie ziehen sich in Konfliktsituationen eher zurück. Sie suchen seltener nach Hilfe. Können Sie selbst keine Lösung finden, fühlen Sie sich hilflos und überfordert. Das kann sich in starken Gefühlsausbrüchen äußern. Väter, die zu mir finden, befinden sich meist in Extremsituationen und wissen nicht, wie sie die Beziehung zu den Kindern und der Mutter der Kinder verbessern können. Hilfe von außen zu suchen und anzunehmen ist der erste und wichtigste Schritt!</li>
<li>Die Vaterrolle hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Viele Väter wünschen sich, präsent zu sein, viel Zeit mit der Familie zu verbringen und die Erziehung der Kinder mitzugestalten. Sie möchten aktive Rollen vor und während der Geburt übernehmen und sich als gleichwertiger Elternteil um die Kinder kümmern. Die Gesellschaft und manchmal die eigene (Ex-)Partnerin werten die Vaterrolle jedoch (unbewusst!) ab. Das zeigt sich durch die Einmischung der Familie, Passanten oder der Mutter der Kinder, die dem Vater zeigen wollen „wie es richtig geht“. Es ist auch möglich, dass eigene Unsicherheiten ein Hindernis sind, das eigene Potential als Vater voll auszuschöpfen. Genau wie Mütter müssen Väter genügend Freiraum bekommen und dazu bereit sein, sich in ihre Vaterrolle einzufinden, „Fehler“ zu machen und zu lernen.</li>
<li>Gleichzeitig fehlen jungen Vätern die Vorbilder. Väter der vorangegangenen Generationen starben im Krieg oder waren traumatisiert und emotional abwesend. Die Rolle des Vaters konzentrierte sich in der Vergangenheit überwiegend auf die finanzielle Ernährung der Familie. Das erschwert Vätern, sich in eine Vaterrolle einzufinden, mit der sie sich wirklich wohlfühlen.</li>
</ol>
<h3><b>Elternschaft auf Augenhöhe beginnt bei Dir selbst</b></h3>
<p><i>„Bewusst Vater zu sein heißt, auch immer, sich zu befreien: von fremden Erwartungen, von den Beschränkungen Deiner Kindheit, von hinderlichen Glaubenssätzen, Abhängigkeiten und schädlichen Mustern.“</i></p>
<p><b>Zitat aus meinem Buch „Up to Dad: Kinder entspannt begleiten und den eigenen Weg gehen“</b></p>
<p>Der Weg zu einer harmonischen Elternschaft auf Augenhöhe – sowohl mit der der Mutter Deiner Kinder als auch zu Deinem Kind – beginnt bei Dir. Es geht nicht nur darum die eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche auf Augenhöhe kommunizieren können und von anderen annehmen zu können – es geht im ersten Schritt vor allem darum, innezuhalten und sich selbst zu spüren.</p>
<p>Fühlst Du Dich gerade sehr unzufrieden, atme einige Male tief durch und versuche folgende Fragen zu beantworten:</p>
<ul>
<li>Was fühle ich gerade?</li>
<li>Was brauche ich?</li>
<li>Wie gestresst bin ich?</li>
<li>Warum reagiere ich genervt, wütend oder traurig?</li>
<li>Was kann ich <i>in diesem Moment</i> für mich tun, um zufriedener zu sein?</li>
</ul>
<p>Wenn Du mit Dir im Reinen bist, Deine eigene Verletzlichkeit nicht hinter einer starken Fassade verbirgst, dann kannst Du emotionale Nähe zulassen, Dich echt zeigen und Deinen Kindern (und der Mutter Deiner Kinder) Raum bieten, es Dir gleich zu tun. Das erfordert nicht nur Arbeit an Dir selbst, sondern auch Mut. <b>Doch dieser Weg lohnt sich.</b></p>
<p>In meinen <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminaren</a> und persönlichen <a href="https://carstenvonnoh.de/vater-coach-coaching-vaeter-eltern/">Coachings</a> unterstütze ich Dich gerne auf Deinem Weg zu einer harmonischen Elternschaft auf Augenhöhe. In meinem Buch „<a href="https://amzn.eu/d/4t7v6Gr" target="_blank" rel="noopener">Up to Dad: Kinder entspannt begleiten und den eigenen Weg gehen</a>“ ließt Du viele praktische Impulse, die Dir bei der Findung Deines persönlichen Weges als Vater helfen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Quellen:</b></p>
<p>¹<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/485348/umfrage/ehescheidungen-mit-und-ohne-minderjaehrige-kinder-in-deutschland/" target="_blank" rel="noopener">Ehescheidungen mit und ohne minderjährige Kinder in Deutschland bis 2020</a></p>
<p>² <a href="https://www.sueddeutsche.de/leben/expertentipps-zur-erziehung-trennung-kann-eine-chance-sein-1.1606290" target="_blank" rel="noopener">vgl. Interview mit Familiencoach Monika Czernin</a></p>
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		<title>6 Tipps, um die Gefahr von Streit und Trennung nach der Geburt zu vermeiden</title>
		<link>https://carstenvonnoh.de/2021/07/08/6-tipps-um-die-gefahr-von-streit-und-trennung-nach-der-geburt-zu-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 10:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Väter]]></category>
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									<p>Statistisch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Paar trennt nie so hoch wie in den ersten 6-12 Monaten nach der Geburt des ersten Kindes. Das klingt erschreckend, aber ich glaube, wenn Du schon eine Weile Vater bist, kannst Du das gut nachvollziehen, oder? Und wenn Dein Kind schon älter als 6 Monate ist: Glückwunsch, jetzt wird die Wahrscheinlichkeit immer geringer! Dennoch kann ich Dir dringend ein paar Punkte empfehlen, die Du präventiv im Blick behalten solltest, um Frustration, Erschöpfung und Streit nach der Geburt zu verringern:</p><h2><strong>6 Tipps, um die Gefahr von Streit und Trennung nach der Geburt zu vermeiden</strong></h2><h3><strong>Priorität 1 &#8211; Schlaf &amp; Bewegung</strong></h3><p>Klingt banal, ist es aber überhaupt nicht! Nichts ist gefährlicher als in dieser Zeit der besonderen Herausforderungen auf wesentliche Körperbedürfnisse zu verzichten. Nichts ist gleichzeitig schwieriger, wenn man permanent an seine Grenzen kommt und gefühlt jeder Moment des Tages verplant ist. Dennoch, zögere nicht, einmal eine Nacht auf der Couch zu schlafen, auch wenn das nicht dem Familienbett-Ideal entspricht. Lass’ Deine Frau auch nachmittags einmal schlafen, wenn Du allein mit dem Kind rausgehen kannst. Versuche, die Nächte aufzuteilen, damit wenigstens einer halbwegs ausgeschlafen sein kann. Habt dabei euch selbst und den anderen immer gut im Blick! Schaut, dass ihr einfache tägliche Routinen etabliert, wie einen Spaziergang mit einem Kind oder das konsequente Einplanen von sportlichen Aktivitäten, am besten für beide, wenn möglich sogar mit Kind. (siehe die vielen Angebote, die es in manchen Gegenden mittlerweile gibt.)</p><h3><strong>Priorität 2 &#8211; Zeit für Dich selbst</strong></h3><p>Wenn man als junger Vater verantwortlich an Allem für das Kind teilhaben will, wirkt es schnell egoistisch oder achtlos, wenn man(n) plötzlich mal einen Abend etwas allein machen möchte! Gerade wenn klar ist, dass dann die Mutter Deines Kindes allein zu Hause ist. Dennoch ist das einer der wichtigsten Faktoren, damit eine Partnerschaft auch in so einer (natürlichen) Extremsituation besteht: Das Gefühl zu behalten, auch noch eigenständiger Mensch, ja Mann zu sein. Auch zu existieren, ohne dass sich alles um das Kind dreht. Natürlich ist es sinnvoll, das auch für die Mutter zu ermöglichen, auch wenn das vielleicht in den ersten Monaten schwieriger wird. Erst wenn ihr selbst das Gefühl habt, etwas an Freiheit behalten zu haben, dann könnt ihr euch mit diesem Gefühl wieder besser auf eure kleine Familie einlassen und der sein, der ihr als Vater und Partner gern sein wollt.</p><h3><strong>Priorität 3 &#8211; Zeit als Paar</strong></h3><p>Nach einer Trennung ist es oft so offensichtlich: Wir haben uns auseinandergelebt, aus den Augen verloren und am Ende konnten wir uns kaum noch ertragen. So schwierig das scheint, bleibe vor und nach der Geburt immer, wirklich immer mit der Mutter Deiner Kinder im Gespräch. Teile deine Schwierigkeiten, deine Bedürfnisse und Grenzen. Höre genau darauf, was Deine Partnerin Dir sagt, teile die immer wiederkommende Überforderung mit ihr. Allein das kann schon viel entlasten und den Aufbau von Frust reduzieren.</p><p>Versuche, mit Deiner Partnerin, wenigstens 2 Stunden in der Woche allein zu verbringen, beim Essen, im Wald, oder auf der Couch. Nutzt die Zeit bewusst, um euch auszutauschen, füreinander da zu sein, am Leben zu erhalten, was euch als Paar ausmacht.</p><h3><strong>Priorität 4 &#8211; Zeit mit den Kindern allein</strong></h3><p>Schon wenige Tage nach der Geburt ist es problemlos möglich, dass Du mit dem Kind auch allein Zeit verbringen kannst. Im Wagen, in der Trage oder im Arm könnt ihr Deiner Partnerin eine kurze Erholung ermöglichen und selbst eure volle Aufmerksamkeit auf euer Kind zu legen. Von Anfang an lernt ihr dadurch, dass ihr auch allein verantwortlich für euer Kind da sein könnt, viele seiner Bedürfnisse nach Nähe, gehalten und gehört zu werden befriedigen könnt. Auch wenn das in den ersten Monaten nicht allzu große Spannung bedeuten muss, könnt ihr so einen eigenen Stil entwickeln, wie ihr mit eurem Kind umgeht und viele kleine Entwicklungsschritte beobachten und begleiten. Ihr entwickelt Vertrauen in eure Fähigkeiten, merkt, dass ihr neben dem Stillen in den meisten Situationen ebenfalls Halt geben könnt und baut so eine tragfähige Bindung auf.</p><p>Präventiv ist das natürlich auch ein wichtiger Aspekt. Sollte eure Beziehung, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, doch nicht mehr tragen, seid ihr in der Lage, von Anfang an selbständig für die Kinder zu sorgen, habt eine bessere Beziehung und eine größere Souveränität im Umgang mit eurem Kind. Das hilft euch im Fall der Fälle, klar zu formulieren, wie für euch die neue Lebenssituation nach einer Trennung oder Scheidung akzeptabel ist und kann schwierige Kommunikation als Eltern vereinfachen, eine Eskalation vermeiden.</p><h3><strong>Priorität 5 &#8211; Überfordere Dich nicht in euren Ansprüchen</strong></h3><p>Es gibt so unsagbar viele Dinge, die man optimieren, bedenken, gestalten kann und vieles davon hat sicher seine Bedeutung. Aber keinem Kind nützt es etwas, wenn ihr zwar die tollsten, alternativsten Konzepte befolgt, aber bei jeder Auseinandersetzung an die Decke geht, ständig am Limit seid und die Atmosphäre zu Hause alles andere als liebevoll ist. Babys und Kleinkinder brauchen vor allem Nähe und Verlässlichkeit, die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und entwickeln. Dafür braucht es keine großen Fördermaßnahmen oder besondere Impulse von euch. Lasst eure Kinder frei das Spiel und die Welt entdecken und folgt ihren Impulsen.</p><h3><strong>Priorität 6 &#8211; Lerne von und für Dein Kind</strong></h3><p>Wir haben als Vater die Möglichkeit, uns völlig neu zu definieren, Unerwartetes und auch Schwieriges bei uns zu entdecken und im besten Falle so zu verändern, dass Du liebevoller und achtsamer für Dein Kind (und Dich selbst) da sein kannst. Dich so zu entwickeln, dass Du Dich immer mehr darauf konzentrieren kannst, was wirklich Sinn macht und Dir und Deinen Bedürfnissen entspricht. Dabei sind unsere Kinder die besten Spiegel.</p><p>Aber musst Du Dich ernsthaft als Vater weiterbilden? Viele Väter glauben, dass sie ja alles können müssen, selbst ja mal Kind waren und das schon „irgendwie hinbekommen“. Doch oft wissen wir gar nicht, ob der Weg, den wir gerade unbewusst in der Erziehung gehen, „gut“ ist. Es lohnt sehr, sich mit neuen Erziehungskonzepten zu beschäftigen! Zu hinterfragen, was als Standard angesehen wird, sich aber vielleicht überhaupt nicht gut im Zusammenspiel mit eurem Kind anfühlt. Zu lernen, warum Du in so manche Verhaltensmuster fällst, die Du schon als Kind als unfair oder übergriffig erlebt hast. Wenn Du so manche Fehler Deiner Eltern nicht wiederholen willst, ist es wichtig, überhaupt zu wissen, welche das sind und wie es auch anders gehen kann. Dafür lohnt sich der Austausch mit anderen Vätern, das Lesen guter Bücher (Link Buch) oder, wenn möglich, ein (regelmäßiges) Seminar (Link) zur Reflektion Deiner Vaterrolle, eurem Erziehungsstil und Alternativen in schwierigen Alltagssituationen.</p><p><strong>Allgemeines</strong></p><p>All die Dinge solltest Du nicht verschieben, nicht abwarten, dass es irgendwann schlimmer wird. Sondern in weiser Voraussicht immer im Blick behalten, auch wenn das viele in dieser Zeit gerade nicht schaffen. Vieles wird dadurch einfacher, fühlt sich weniger einengend und belastend an und hat das Potenzial, die bestmögliche Umgebung für euer Kind UND für euch zu schaffen.</p><p>Schaue Dir mein <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminarangebot</a> an oder mache einen Termin für ein <a href="https://carstenvonnoh.de/kennenlerngespraech/">Kennlerngespräch</a>, wenn Du glaubst, dass Dir Unterstützung im 1:1 gut tun würde.</p><p>Autor: Carsten Vonnoh, Väter in Verantwortung</p><p>Photo by <a href="https://unsplash.com/@kellysikkema?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Kelly Sikkema</a> on <a href="https://unsplash.com/s/photos/vater-baby?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText" target="_blank" rel="noopener">Unsplash</a></p>								</div>
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		<title>10 Impulse für Mütter zur Stärkung der Vater-Kind-Beziehung</title>
		<link>https://carstenvonnoh.de/2020/08/25/10-impulse-fuer-muetter-zur-staerkung-der-vater-kind-beziehung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 14:28:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mütter]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Vater-Kind-Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Väter wünschen sich eine vergleichbare Beziehung zu ihren Kindern, wie Mütter das im besten Falle entwickeln können. Und auch viele Mütter merken, dass es den Männern an ihrer Seite nicht immer so gelingt, wie das vielleicht gut wäre. Gerade in Zeiten von Covid-19, fehlender Kinderbetreuung und den vielen damit verbundenen Schwierigkeiten gab und gibt [&#8230;]]]></description>
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									<p>Viele Väter wünschen sich eine vergleichbare Beziehung zu ihren Kindern, wie Mütter das im besten Falle entwickeln können. Und auch viele Mütter merken, dass es den Männern an ihrer Seite nicht immer so gelingt, wie das vielleicht gut wäre. Gerade in Zeiten von Covid-19, fehlender Kinderbetreuung und den vielen damit verbundenen Schwierigkeiten gab und gibt es die Möglichkeit, dass Väter größere Schritte hin zu einer guten Vater-Kind-Bindung machen können.</p><div><p>Die folgenden <strong>10 Impulse</strong>  helfen euch dabei, den Weg zu einer bewussteren, gleichberechtigten Elternschaft besser zu gestalten:</p><h4><strong>1. Beobachtet euch selbst im Verlaufe des Tages</strong></h4><p>Wie viel Aufmerksamkeit gebt ihr eurem Kind? Wie viel euch selbst und eurem Mann? Wenn ihr merkt, dass es dabei große Ungleichgewichte gibt, wird das auf Dauer zu Schwierigkeiten führen. Hier lohnt es sich, wenn immer möglich, bewusst Zeit auch für sich selbst und den Partner einzuplanen und das auch konsequent &#8222;umzusetzen&#8220;. </p><h4><strong>2. Hat der Vater eurer Kinder wirklich die Gelegenheit, Alltag mit euren Kindern zu verbringen?</strong></h4><p>Wie viel Zeit hat er allein mit dem Kind? Meine Erfahrung in der Arbeit mit Vätern und die Forschung zeigen: Erst wenn Väter volle Verantwortung übernehmen müssen, dürfen, können, gibt es eine große Lernkurve. Macht euch bewusst, dass ihr nicht alles leisten, im Blick oder gar unter Kontrolle haben müsst. Der Vater eurer Kinder ist im besten Falle die Ergänzung zu Deinen eigenen Stärken. Ihr beide habt gemeinsam so viel mehr Möglichkeiten, eure Kinder bestmöglich zu begleiten! Auch und besonders in Trennung.</p><h4><strong>3. Vertraut darauf, dass er seinen eigenen Weg finden wird, mit eurem Kind zu wachsen.</strong></h4><p>Genau wie ihr als Mütter, müssen auch Väter in ihre Rollen wachsen, lernen und auch Fehler machen. Vertraut darauf, dass auch Väter Trost und Geborgenheit spenden (lernen) können, auch wenn sie es selbst nicht ausreichend erfahren haben. Wenn Männer die Gelegenheit wahrnehmen (und auch bekommen), sich mit ihren Kindern (und euch als Partnerinnen) weiterzuentwickeln, gibt es nichts Besseres für die Bindungsbeziehungen in eurer Familie.</p><h4><strong>4. Gebt ihnen bewussten Spielraum, Tage auch anders zu gestalten, andere Akzente zu setzen.</strong></h4><p>Traut ihnen zu, gemeinsam mit den Kindern Fähigkeiten und Grenzen auszuloten. Und natürlich geht das oft ein wenig tollkühner zu, als ihr das angehen würdet. Dafür sind Väter aber u.a. da: Vertrauen in die Welt und die eigenen Fähigkeiten zu stärken, mutig sich mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, die sich stellen. Und gleichzeitig, emotionale Nähe zu zeigen, auch da zu sein, wenn ein Kind Trost und Verständnis braucht.</p><h4><strong>5. Achtet auf eure Mimik, auf eure Haltung und eure Worte dem Vater eurer Kinder gegenüber</strong></h4><p>Seid ihr hier genauso &#8222;auf Augenhöhe&#8220; wie mit eurem Kind? Akzeptiert ihr wirklich die Andersartigkeit des Vaters eurer Kinder? Kinder profitieren enorm davon, unterschiedliche Herangehensweisen zu erleben, sie können ohne weiteres mit ganz unterschiedlichen Stilen umgehen und gewinnen dadurch ungemein hinzu.</p><h4><strong>6. Macht ihr euch ständig Sorgen?</strong></h4><p>Steckt mehr Angst als Vertrauen in Dir, wenn es um das Abgeben von Verantwortung geht? Dann versuche herauszufinden, woher tiefergehende Ängste kommen und mach Dir immer wieder bewusst, wie gering das Risiko bei vielen Dingen am Ende ist. Und meine Erfahrung: Auch Väter können Verantwortung für die Sicherheit und die Entwicklung eurer Kinder übernehmen!</p><h4><strong>7. Wenn ihr merkt, euch fällt es schwer, dem Vater eures Kindes ausreichend Gelegenheit zu geben, überlegt woher eure Zurückhaltung kommen könnte.</strong></h4><p>Was habt ihr selbst für eine Vatererfahrung, wie stark haben eure eigenen Mütter das &#8222;Primat der Erziehung&#8220; vorgelebt? Was würdet ihr euch wünschen? Und was müsstet ihr dafür ändern? Schreibt dazu einmal eine Liste oder holt euch Unterstützung, wenn es zu oft zu Konflikten kommt.</p><h4><strong>8. Geteilte Verantwortung in wesentlichen Fragen</strong></h4><p>Für Eltern ist es oft schwierig, große Entscheidungen für ihr Kind gemeinsam und ohne großen Stress zu treffen. In einer Welt mit unzähligen Möglichkeiten, Hunderten Ratgebern und ständigen „wohlgemeinten“ Ratschlägen aus dem Umfeld, fühlen sich nicht nur getrennte Eltern manchmal überfordert. Hier ist es entlastend, wenn man akzeptiert, dass nicht nur EIN Elternteil für wichtige Fragen im Leben eures Kindes verantwortlich ist und ihr die Verantwortung gemeinsam tragt. Der wertschätzende Austausch zwischen euch und das gemeinsame Lernen ist das wichtigste Fundament für eine gute Atmosphäre für das Aufwachsen eurer Kinder.  Wenn ihr euch allein fühlt, thematisiere das. Bleibe dran.  </p><h4><strong>9. Ein Vater ist immer nur so gut mit seinen Kindern, wie er es mit sich selbst ist.</strong></h4><p>Ausgeglichenheit, Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung sind wichtige Faktoren, die die Beziehung zum Kind prägen. Genau wie Du, braucht ein Vater auch Auszeiten, Zeiten, in denen er selbst Dinge machen kann, die ihm die Sicherheit geben, auch noch ein eigenständiger Mann zu sein. Und nein, die Arbeit ist in den seltensten Fällen ausreichender Ort zum Ausgleich. Viele Väter nehmen allerdings ihre Verantwortung so ernst, dass sie ihre Grenzen permanent überschreiten und dadurch kaum noch präsent, liebevoll und zufrieden sein können.</p><h4><strong>10. Achtet auf euch als Paar.</strong></h4><p>Reserviert euch jede Woche Zeit für euch, Zeit, um über anderes als die Kinder zu sprechen, aber auch um wesentliche Familienthemen anzugehen. Nehmt die Väter eurer Kinder ernst, teilt eure &#8222;mental load&#8220; in einer Weise, die ebenfalls bedürfnisorientiert ist. In vielen Fällen ist Vätern nicht bewusst, wie viel ihr (allein) schultert und wie gut euch Wertschätzung dafür tut. Doch im besten Falle könnt ihr euch gegenseitig dabei unterstützen, die hohe Verantwortung für eure Familie zu übernehmen und zu teilen.</p><p>*Eigenwerbung*<br />Wenn ihr das Gefühl habt, ihr habt als Paar eine vertrauensvolle Beziehung, aber der Vater eurer Kinder würde sich über Austausch und Lernen mit anderen Vätern freuen, kann ich euch auch meine intensiven <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminare</a> ans Herz legen, gern auch als Gutschein, der gerade in diesen unsicheren Zeiten für alle Seminare in 2021 und 22 gilt.</p><p>Passt auf euch auf!</p></div>								</div>
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		<title>10 Gründe für Mütter, warum mehr Umgang mit dem Vater wichtig ist</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jan 2020 11:41:58 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Vater-Kind-Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr Zeit für mein Kind beim Ex? Ernsthaft?! Ja! Warum das gut &#38; entscheidend für Dein Kind ist.von Carsten Vonnoh   1. Mehr Zeit und Energie für mich: Natürlich ist es offensichtlich, dass wenn Dein Kind beim anderen Elternteil ist, die Möglichkeiten für Dich steigen, eigene Dinge zu machen und Dich zu erholen. Mutter (und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3358" class="elementor elementor-3358" data-elementor-post-type="post">
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									<div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="foo-0-0"><p><strong>Mehr Zeit für mein Kind beim Ex? Ernsthaft?! Ja! Warum das gut &amp; entscheidend für Dein Kind ist.<br /></strong>von Carsten Vonnoh</p></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="aam4l-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="aam4l-0-0"><span data-offset-key="aam4l-0-0"> </span></div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="9t8n4-0-0"><p>1. <b>Mehr Zeit und Energie für mich</b>: Natürlich ist es offensichtlich, dass wenn Dein Kind beim anderen Elternteil ist, die Möglichkeiten für Dich steigen, eigene Dinge zu machen und Dich zu erholen. Mutter (und auch ein präsenter Vater) zu sein ist mindestens ein Vollzeit-Job. Wenn Du dazu noch andere Verpflichtungen hast, wie die meisten, wird es schwierig, sich Freiräume zu schaffen und eigenen Bedürfnissen und Interessen nachzugehen. Wir haben nur selten genügend Unterstützung und es liegt deshalb nahe, die notwendige Energie für die Kinder mit der Person zu teilen, die zu gleichem Teil verantwortlich ist. Stell Dir vor, bei aller Sorge, was mit dieser Energie wieder für Dich möglich wäre!</p><p>2. <b>Liebevoller gegenüber meinem Kind</b>: Wenn ich mehr Zeit für mich, meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche habe, fühle ich mich ausgeglichener, selbstwirksamer und zufriedener. Noch wichtiger ist das natürlich mit kleinen Kindern, wo ruhige Nächte seltener und oft die volle Aufmerksamkeit rund um die Uhr nötig ist. Wenn ich also mehr &#8222;in meiner Mitte&#8220; bin, das Gefühl habe, auch ich bin wichtig und es gibt auch Zeit für mich, dann kann ich meinem Kind auch gelassener und liebevoller begegnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich gestresst bin, mich ärgere oder wütend werde, sinkt und mein Kind kann mich als stabile, aufmerksame und liebevolle Säule seines Lebens wahrnehmen.</p></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="boc7f-0-0"><div data-offset-key="boc7f-0-0">3. <b>Ergänzung meiner eigenen Stärken</b>: Natürlich wollen Mütter (und auch Väter) meistens so gut für Ihre Kinder da sein, wie es geht. Oft merken wir aber, besonders wenn wir an eigene Grenzen gelangen, dass uns das nicht immer gelingt und wir manchmal lieblos, unachtsam und respektlos werden. Gerade wenn wir versuchen, alles selbst (und allein) so gut wie möglich zu regeln und zu entscheiden. Wir wissen selbst am besten, wo das gut klappt, und wo nicht, wo jemand anderes vielleicht mit weniger Energie hilfreicher wäre. Oft ist das der andere Elternteil, der im Idealfall eine ähnliche Nähe zu Deinem Kind hat oder zumindest den Versuch macht, die Bindung zu erhalten oder aufzubauen.</div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="73ma1-0-0"><div data-offset-key="73ma1-0-0"> </div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="46sg3-0-0"><div data-offset-key="46sg3-0-0">4. <b>Geteilte Verantwortung in wesentlichen Fragen</b>: Schon für Eltern in stabilen Beziehungen ist es oft schwierig, große Entscheidungen für ihr Kind gemeinsam und ohne großen Stress zu treffen. In einer Welt mit unzähligen Möglichkeiten, Hunderten Ratgebern und ständigen &#8222;wohlgemeinten&#8220; Ratschlägen aus dem Umfeld, fühlen sich nicht nur getrennte Eltern manchmal überfordert. Hier ist es entlastend, wenn man akzeptiert, dass nicht nur EIN Elternteil für wichtige Fragen im Leben eures Kindes verantwortlich ist und ihr die Verantwortung gemeinsam tragt.</div><div data-offset-key="46sg3-0-0"> </div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="9t5fq-0-0"><div data-offset-key="9t5fq-0-0">5. <b>Vorzüge eines männlichen (und väterlichen) Rollenmodells</b>: Kinder mit sehr engagierten Vätern zeichnen sich durch höhere kognitive Fähigkeiten, erhöhte Empathiefähigkeit und weniger geschlechtsbezogene Stereotype aus. Was das heißt, ist, dass Dein Kind durch den Umgang mit dem anderen Elternteil herausgefordert wird, anderes Verhalten, andere Regeln und andere Kommunikation zu erleben und zu lernen. Gerade durch den Unterschied wird das Kind in die Lage versetzt, sich selbst kennenzulernen und besonders als Sohn eine Identität als Mann zu entwickeln. Durch diese größere Bandbreite an Erfahrungen und dem Kontrast beider Elternteile entwickelt Dein Kind seine Fähigkeiten für die Zukunft weiter, als es das je mit nur einem Elternteil könnte.</div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="3vlnr-0-0"><div data-offset-key="3vlnr-0-0"> </div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="27a0d-0-0"><div data-offset-key="27a0d-0-0">6. <b>Der Umgang mit dem Ex wird angenehmer</b>: Studien und die Erfahrung vieler Väter mit wenig Umgang haben gezeigt , dass es in der Kommunikation mit dem Vater des Kindes oft einfacher wird, wenn er das Gefühl hat, seine Rolle als Vater auszufüllen und in seinem Wunsch, auch Alltag mit dem Kind zu verbringen, ernst genommen wird. Mittelfristig kann das viel an Druck aus Deinem (und eurem) Leben herausnehmen.</div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="5dad7-0-0"><div data-offset-key="5dad7-0-0"> </div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="f8hma-0-0"><div data-offset-key="f8hma-0-0">7. <b>Weniger Stress in der Zukunft deines Kindes</b>: Neben dem geringeren Stress mit dem Ex ist auch zu erwarten, dass die Beziehung zu Deinem Kind entspannter wird. Viele Kinder haben unter der Trennung heftig zu leiden und drücken ihr schmerzvolles Erleben durch Rückzug oder Aggression aus. Wenn eine Stabilität in die Elternbeziehung kommt, eine größere Ruhe bei Vater UND Mutter einzieht, dann spüren Kinder das und gewinnen so wieder mehr Sicherheit. Auffällige Verhaltensmuster können dann weniger werden und die Beziehung zu beiden kann auf ein neues Fundament gestellt werden. Auch langfristig gibt es viele Effekte, die eine stabile Beziehung zum Vater ermöglicht: Zum Beispiel führt die kontinuierliche warmherzige Unterstützung der jugendlichen Tochter zu einem verminderten Cortisolspiegel, ein Indikator für Stress, im Jugendalter. (Vgl. Shulman&amp; Seiffge-Krenke, 1997)</div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="7t6e0-0-0"><div data-offset-key="7t6e0-0-0"> </div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="fjb2f-0-0"><div data-offset-key="fjb2f-0-0">8. <b>Potential beim Vater fördern und die beste Basis für das Kind legen</b>: Gemeinsam verbrachte Zeit und regelmäßige Kommunikation mit dem Vater ist extrem wichtig für die Beziehung zu Eurem Kind. Dabei geht es vor allem um &#8222;zielloses Zusammensein&#8220;, also auch um das Teilen von Alltag. Das ist bei 4 Tagen Umgang im Monat schwer möglich (vgl. Baumgarten, 2016). Gerade Söhne brauchen die Gelegenheit, aktive Väter in ihrem Alltag wahrzunehmen und Erfahrungen zu sammeln, die auch ihr späteres Vatersein positiv beeinflussen. Es ist außerdem sehr wahrscheinlich, dass Väter in einer sicheren Bindungsbeziehung im Laufe der Zeit immer feinfühliger und empathischer werden, was positive Auswirkungen auf eure Elternbeziehung und euer Kind haben wird. (vgl. Brown et al., 2012)</div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="cuond-0-0"><div data-offset-key="cuond-0-0"> </div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="465eo-0-0"><div data-offset-key="465eo-0-0">9. <b>Weniger Schuldgefühle</b>: Irgendwann wird Dein Kind die Frage stellen, warum es keinen guten oder größeren Kontakt zu seinem Vater hatte. Gerade wenn es von Dir ein Bild bekommen hat, dass sich später nicht mit seiner Wahrnehmung des Vaters deckt, wird es zu schwierigen Zerwürfnissen kommen. Umso länger der Umgang mit dem Vater eingeschränkt bleibt, desto höher ist der Schaden. Es wird Dich im Zweifel dafür verantwortlich machen, mit allen möglichen Konsequenzen bis hin zum völligen Kontaktabbruch.</div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="cflni-0-0"><div data-offset-key="cflni-0-0"> </div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="c5h4p-0-0"><div data-offset-key="c5h4p-0-0">10. <b>Die eigene Entwicklung möglich machen</b>: Unsere Kinder zeigen uns am besten, wo unsere dunklen Seiten und Verletzungen aus der eigenen Kindheit sind. Jeden Tag müssen wir entscheiden, wie wir mit ihnen umgehen und wie ernst wir ihre (und auch unsere) Bedürfnisse nehmen. Unter Stress können wir nicht wachsen! Im Kampf um Unterhalt und Umgang ist kaum Luft, wirklich für ein Kind da zu sein und es auf seinem Weg liebevoll zu begleiten. Keine Energie, den anderen verstehen zu können. Ganz zu schweigen von den vielen ungenutzten Chancen, die in der Auseinandersetzung mit dem Sohn oder der Tochter liegen. Hier merken wir schnell, wo unsere wunden Punkte sind, welche Themen wir uns eigentlich anschauen müssten (Wut, Trauer, Hass, usw.) und wo wir die Basis finden, um bessere Eltern zu werden. Das setzt voraus, dass man seine eigenen Verletzungen ernst nimmt, sie aber nicht den Weg für eine gute Lebenssituation versperren lässt. Niemandem ist am Ende geholfen, wenn ein Konflikt immer weiter eskaliert und jahrelang unnötiges Leid verursacht. Die meisten Mütter und Väter hätten am Anfang nie gedacht, wie kraftraubend, teuer und schlimm die Situation noch werden würde, als sie sich für den Krieg mit dem einst Geliebten entschieden. Beide Elternteile haben Verantwortung für ihren Anteil an der Situation und beide haben die Pflicht, so weit an sich zu arbeiten, dass eine Kommunikation möglich ist, die das Kind in den Vordergrund stellt.</div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="90ljl-0-0"><div data-offset-key="90ljl-0-0"> </div></div><div data-block="true" data-editor="9gfvt" data-offset-key="a4jfu-0-0"><div data-offset-key="a4jfu-0-0"><b>Schluss</b>: Aus meiner Sicht ist jeder einzelne Punkt Grund genug, neu und mit gegenseitigem Verständnis nach tragbaren Lösungen zu suchen. Lösungen, die bei allem Schmerz und allen Schwierigkeiten, die Zukunft des Kindes an erster Stelle haben. Probiert Neues, versucht zu verstehen, wie es dem anderen mit der Situation geht und holt euch Hilfe, wenn ihr nicht weiter wisst. </div><div data-offset-key="a4jfu-0-0"> </div><div data-offset-key="a4jfu-0-0">Passt auf euch auf und überlegt bei jeder Entscheidung, ob es gerade ein Schritt ist, der wirklich im Sinne des Kindes ist!</div><div data-offset-key="a4jfu-0-0"> </div><div data-offset-key="a4jfu-0-0">P.S. Solltet ihr Unterstützung benötigen, können wir gern schauen, ob meine <a href="https://carstenvonnoh.de/vater-coach-coaching-vaeter-eltern/">Coaching</a> für Dich passen könnte. </div><div data-offset-key="a4jfu-0-0">In meinem <a href="https://amzn.eu/d/4t7v6Gr" target="_blank" rel="noopener">Buch Up to Dad</a> gibt es viele Impulse für eine bessere Elternbeziehung, auch für Mütter. </div></div>								</div>
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		<title>4 Arten von Vätern in Trennung &#038; ihre Chancen auf Zufriedenheit</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Dec 2019 15:33:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie unterscheiden sich die Männer, die ich in meinen Gesprächen erlebe? Welche Auswirkungen hat das auf die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten, um ihre Lebenssituation zu verbessern? Von Carsten Vonnoh  Ich glaube, es gibt vier Arten von Vätern, die sich bei mir melden: DIE SCHULDIGEN: Väter, die voller Schmerz und Verletzung sind, die immer versucht haben, das [&#8230;]]]></description>
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									<div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="foo-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="foo-0-0"><strong>Wie unterscheiden sich die Männer, die ich in meinen Gesprächen erlebe? Welche Auswirkungen hat das auf die Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten, um ihre Lebenssituation zu verbessern? </strong></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="ag2hj-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="ag2hj-0-0"><span data-offset-key="ag2hj-0-0">Von Carsten Vonnoh</span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="ag2hj-0-0"><span data-offset-key="ag2hj-0-0"> </span></div><div data-offset-key="ag2hj-0-0"> </div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="fus4e-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="fus4e-0-0"><span data-offset-key="fus4e-0-0">Ich glaube, es gibt vier Arten von Vätern, die sich bei mir melden:</span></div></div><div data-offset-key="d41b2-0-0"> </div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="d41b2-0-0"><strong>DIE SCHULDIGEN</strong><span data-offset-key="d41b2-0-1"><strong>:</strong> Väter, die voller Schmerz und Verletzung sind, die immer versucht haben, das Richtige zu tun und nun doch maßlos enttäuscht wurden. Väter, die in dieser Situation die Schuld vor allem bei sich suchen: Was habe ICH falsch gemacht? Warum bin ICH nicht gut genug? Warum bin ICH es nicht wert, respektiert oder geliebt zu werden? Von der Trennung so getroffen und in ihrer Trauer so gefangen, ist es für sie schwer, aus den Negativ-Gedanken herauszukommen. Sie haben Schwierigkeiten dabei, ihre Grenzen &amp; Bedürfnisse zu erkennen und zu kommunizieren, besonders wenn es um den Umgang mit ihrem Kind und Ihren Kräften geht. Aus Angst, ihr Kind wegen ihrer (alleinigen) Schuld ganz zu verlieren, geben sie oft an Stellen nach, die sich später als objektiv falsch herausstellen können. Die unbewusste Grundhaltung, die ich hier sehen könnte: ICH muss alles wieder gut machen, erst dann habe ich verdient, wieder (voller) Vater zu sein! </span></div><div data-offset-key="9ldrr-0-0"> </div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="9ldrr-0-0"><strong>DIE EWIGEN KÄMPFER (UND OPFER)</strong><span data-offset-key="9ldrr-0-1"><strong>:</strong> Väter, die voller Schmerz und Wut sind, die oft nur wenig Zugang zu ihren Kindern und kaum Möglichkeiten haben, sich mit der Mutter ihres Kindes sinnvoll auszutauschen. Väter, die die Schuld vor allem bei anderen sehen. Bei der Mutter, die bösartig, dumm oder krank ist (ja die Ausgeburt der Hölle); das inkompetente Jugendamt, der faule Anwalt, die einseitige Richterin, der Feminismus, der ganze Staat oder gar eine globale Verschwörung&#8230;nur sie selbst sind eigentlich für nichts in der aktuellen Situation verantwortlich. So können sie leicht darauf beharren, dass sich die Anderen bewegen müssen, endlich zeigen sollen, dass sie doch im Unrecht waren. Nun will ich nicht behaupten, es gäbe keine Ungerechtigkeit und Defizite im System: Ja, es gibt eine Menge Dinge, die gegenüber Vätern unfair sind, es gibt katastrophale Fehlentscheidungen und auch Mütter, die man wahrlich nicht mehr ernst nehmen kann. Die (unbewusste) Priorität dieser Väter liegt aber vor allem in der verzweifelten Aggression und dem Kampf, der fast alle Energie verbraucht und Selbstreflexion mit dem Ziel wirklicher Veränderung äußerst schwierig macht. Letztlich bleiben ich damit in einer Opfer-Haltung, die erwartet, dass sich die anderen ändern, damit es mir besser geht. </span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="c0kjk-0-0"><strong> </strong></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="c0kjk-0-0"><strong>DIE ORIENTIERUNGSLOSEN AKTIVEN</strong><span data-offset-key="c0kjk-0-1"><strong>:</strong> Väter, die wissen, dass sie gerade in einer beschissenen Situation sind, ebenso Schmerz, Wut und Trauer empfinden, aber merken, dass es irgendwie nicht richtig weiter geht. Sie spüren, dass sie eigentlich bei sich anfangen müssten, um etwas zu ändern. Männer, die unterscheiden wollen, dass es Dinge bei sich selbst und bei anderen gibt, die gut und liebevoll sind, aber auch Dinge gibt, die einer besseren Lebenssituation im Weg stehen. Diese Männer haben trotz der vielen Schwierigkeiten den Blick auf das Kind und wissen, dass es, egal wie schlimm es aussieht, kein Schwarz und Weiß gibt, sondern viele Grautöne, die Möglichkeiten bieten, etwas anderes zu probieren. Viele kleine Versuche werden gestartet, aber Richtung und &#8222;Strategie&#8220; ist nicht klar, so dass es schnell zu Frustration und Rückzug kommen kann. </span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="5jss-0-0"><strong> </strong></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="5jss-0-0"><strong>DIE GELÄHMTEN</strong><span data-offset-key="5jss-0-1"><strong>:</strong> Diese Väter sind ebenso tief verletzt, vielleicht auch voller Wut, Trauer und Enttäuschung. Sie suchen aber alle Möglichkeiten, um dem aus dem Weg zu gehen, die Situation zu verdrängen: Alkohol und andere Drogen, übermäßiges Gezocke und Gesurfe, zu viel Arbeit, unzählige Serien, Videos und Nachrichten, helfen dabei, die eigentlichen Themen auszublenden und durch kleine (virtuelle) Glücksmomente, dem Schmerz entgegenzuwirken. Das kann lange erträglich sein. Aber der Willen und die Energie, neu anzufangen und sich auf sich und sein Kind zu konzentrieren, werden gelähmt.</span></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="2s592-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="2s592-0-0"><p><span data-offset-key="2s592-0-0">Nun gibt es </span><span data-offset-key="2s592-0-1">sicherlich noch mehr Kategorien</span><span data-offset-key="2s592-0-2">, die man finden könnte und sicher hat jeder Vater seine eigene individuelle Geschichte. Viele werden merken, dass sie auch in mehr als eine Kategorie passen könnten. Mir ist es wichtig, jedem Mann immer wieder neu und ohne Vorbehalte zu begegnen, ihn wert zu schätzen und ernst zu nehmen. Dennoch kann ich beobachten, dass die eigene Haltung und Priorisierung entscheidend dafür ist, wie es Dir in Deiner Trennung geht und welche Handlungsmöglichkeiten es (theoretisch) für Dich gibt.</span></p></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="1sro8-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="1sro8-0-0"><strong>WAS HEIßT DAS NUN FÜR MEINE ARBEIT ALS COACH?<br /></strong></div><div data-offset-key="1sro8-0-0"> </div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="djlpd-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="djlpd-0-0"><span data-offset-key="djlpd-0-0">1. Bei den Männern, die die </span><span data-offset-key="djlpd-0-1">Schuld bei sich</span><span data-offset-key="djlpd-0-2"> suchen und in negativen Denkspiralen gefangen sind, konzentriert sich meine Arbeit darauf, zu schauen, wie groß ihr Anteil wirklich ist, ihre Wahrnehmung &#8222;der Welt&#8220; für einen Moment anzukratzen und sie ahnen zu lassen, dass Schuld hier nicht hilfreich ist. Fragen wie diese sind dann hilfreich: Wo bin ich doch guter Vater und Partner gewesen? Wie können wir diese Teile in Dir wieder stärken und wo kann es damit hingehen? Ich unterstütze sie dabei, aus diesem Teufelskreis des Selbstzweifels herauszukommen und für sich einen neuen Fokus zu entwickeln. Wenn diese Väter wirklich Verantwortung für ihre Situation übernehmen und sich langsam wieder wert schätzen, können hier schnell neue Ideen und Möglichkeiten entstehen.</span></div><div data-offset-key="djlpd-0-0"> </div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="drk38-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="drk38-0-0"><span data-offset-key="drk38-0-0">2. Wenn Väter die meiste Energie und Zeit dadurch verbrauchen, </span><span data-offset-key="drk38-0-1">gegen alles Mögliche zu kämpfen</span><span data-offset-key="drk38-0-2">, weil sie meinen, das ist der einzige Weg und die Welt wird irgendwann anerkennen, wie schuldig sie ist und sich dann ändern, dann fällt es schwer, wirklich FÜR ETWAS zu kämpfen was über Floskel hinausgeht. Ja, was soll ich dann noch machen? Ich reiße mir doch schon den A***** auf und konfrontiere das Unrecht an allen Fronten! </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="cvovf-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="cvovf-0-0"><span data-offset-key="cvovf-0-0">Wenn eh immer die anderen für die eigene Situation verantwortlich sind, dann kann ich mich in dieser Opferposition einrichten, mich als großen Kämpfer darstellen und muss mich nicht mit meinen </span><span data-offset-key="cvovf-0-1">eher schwierigen Anteilen</span><span data-offset-key="cvovf-0-2"> beschäftigen. Dann ist es auch für mich in der Beratung schwierig, neue Wege zu gestalten und zuzulassen, dass die Dinge vielleicht auch anders sind, als wir sie wahrnehmen. Dennoch habe ich auch mit diesen Männern die Erfahrung gemacht, dass es Zeit fürs Kämpfen und Zeit für sich selbst und seine eigenen Themen gibt. </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="5cntj-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="5cntj-0-0"><span data-offset-key="5cntj-0-0"> </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="bou0f-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bou0f-0-0"><span data-offset-key="bou0f-0-0">3. Bei der dritten Kategorie ist es wohl am einfachsten: Hier ist die Idee schon da, dass es auch anders gehen könnte, ja muss. Die Erkenntnis, dass das, was ich bisher gemacht habe, nicht das erreicht, was ich gern hätte. Hier unterstütze ich dabei, klare Ziele zu entwickeln und Schritte zu machen, um sie zu erreichen, um selbstbestimmter und zufriedener zu werden. D.h. für mich: Fokus auf die Männer, die merken, dass sie Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen müssen und Unterstützung dabei brauchen, wie sie das anfangen sollen. </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="659u9-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="659u9-0-0"><span data-offset-key="659u9-0-0"> </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="7a1s4-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="7a1s4-0-0"><span data-offset-key="7a1s4-0-0">4. Die Gelähmten müssen &#8222;geheilt&#8220; werden. Das kann aber oft niemand von außen &#8222;machen&#8220;, gerade wenn es um Sucht, Abkapselung und Flucht geht. Nur wenn die &#8222;gefangenen&#8220; Väter ihr Verhalten wahrnehmen und merken, dass es so nicht weiter geht, kann mit Unterstützung nach neuen Wegen geschaut werden.</span></div><div data-offset-key="7a1s4-0-0"> </div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="5toto-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="5toto-0-0"><span data-offset-key="5toto-0-0">AUCH BEI MIR</span><span data-offset-key="5toto-0-1"> waren Wut und Trauer in meiner akuten Trennungszeit ständige Begleiter und ich hätte viele Dinge, vielleicht aus allen vier Kategorien, in mir sehen können. Aber die große Erschöpfung und Enttäuschung haben meinen Blick verengt und mein Vertrauen auf ein Minimum reduziert&#8230;</span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="bbh69-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bbh69-0-0"><p><span data-offset-key="bbh69-0-0">Erst als ich erkannt habe, dass ich nicht erwarten kann, von anderen glücklich gemacht zu werden, ich also für mein Leben die volle Verantwortung (zurück) gewinnen wollte, konnte es nach und nach aufwärts gehen. MEINE Haltung und MEINE Handlungen (und NICHT-HANDLUNGEN) haben den größten Einfluss darauf, wie es mir geht und welche Möglichkeiten ich für mich sehe und nutzen kann.</span></p><p><span data-offset-key="d9cou-0-0">Nun stellt sich natürlich die Frage, </span><strong>WO WÜRDEST DU DICH DA SEHEN</strong><span data-offset-key="d9cou-0-2"><strong>?</strong> Wie zielführend war das, was Du die letzten Wochen und Monate gemacht hast? Besonders wenn ihr auf euch selbst und euer Kind schaut? Habt ihr das Gefühl, das ist der einzige Weg? Ich glaube, gerade in so komplizierten Situationen wie in Trennungsfamilien gibt es NIE Schwarz und Weiß. Deshalb lohnt es sich, die Grautöne anzuschauen, wie auch immer die aussehen…und was sie bringen werden. Bei mir konnte es nur besser werden&#8230;</span></p></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="fm6d5" data-offset-key="d9cou-0-0"><div data-offset-key="d9cou-0-0">Hab eine gute Woche und vergiss nicht, dass Du in Deiner Situation nicht allein bist und sich mit Unterstützung und einer neuen Haltung eine Menge ändern kann! Unter meinen <a href="https://carstenvonnoh.de/vater-coach-coaching-vaeter-eltern/">Angeboten für Väter</a> und unter <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminare</a> finden sich Möglichkeiten, wie das aussehen kann. Besonders mein <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminar nur für Trennungsväter</a> kann ich Dir empfehlen. </div></div>								</div>
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		<title>Trennung mit Kind: 12 Dinge, die ihr als Vater vermeiden solltet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 13:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Vater-Kind-Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn während eurer (vielleicht wenigen) Zeit Euer Kind im Mittelpunkt stehen soll, sind folgende Punkte hilfreich.Das funktioniert natürlich nicht sofort und immer, aber viele Väter und ihre Kinder profitieren davon, wenn sie sich daran orientieren. Eigene Darstellung nach Eberhard Schäfer &#38; Marc Schulte, 2014  Verbringt eure Zeit mit dem Kleinen nicht im Auto! Gerade wenn ihr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3360" class="elementor elementor-3360" data-elementor-post-type="post">
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									<div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="d3q49" data-offset-key="foo-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="foo-0-0"><span data-offset-key="foo-0-0"><strong>Wenn während eurer (vielleicht wenigen) Zeit Euer Kind im Mittelpunkt stehen soll, sind folgende Punkte hilfreich.</strong></span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="foo-0-0"><span data-offset-key="foo-0-0">Das funktioniert natürlich nicht sofort und immer, aber viele Väter und ihre Kinder profitieren davon, wenn sie sich daran orientieren.</span></div><div data-offset-key="foo-0-0"> </div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="d3q49" data-offset-key="f0cec-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="f0cec-0-0"><span data-offset-key="f0cec-0-0">Eigene Darstellung nach Eberhard Schäfer &amp; Marc Schulte, 2014</span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="f0cec-0-0"><span data-offset-key="f0cec-0-0"> </span></div></div><ol><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="1g73p-0-0"><strong>Verbringt eure Zeit mit dem Kleinen nicht im Auto!</strong><span data-offset-key="1g73p-0-1"><span data-offset-key="1g73p-0-1"> Gerade wenn ihr euer Kind/eure Kinder nur wenige Tage im Monat seht, sind weite Ausflüge keine wertvolle Zeit. Für einen Vergnügungspark seid ihr unter Umständen 2 Stunden pro Strecke unterwegs und wirklicher Kontakt mit euren Kindern geht im Trubel und der Ablenkung vom Autofahren unter.<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="babe8-0-0"><strong style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Versucht nicht, die Umgangszeit mit eurem Kind zu benutzen</strong><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="babe8-0-1"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="babe8-0-1">, um z.B. in Kontakt mit der Mutter, Eurer Ex-Partnerin zu kommen, oder gar zu versuchen, sie wieder zurück zu gewinnen!<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="74k2-0-0"><strong style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Achtet auf die Kraft und die Bedürfnisse eures Kindes</strong><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="74k2-0-1"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="74k2-0-1">: Euer Kind ist sichtbar krank oder erschöpft. Ihr wollt ihm trotzdem etwas bieten, es nicht enttäuschen und zieht euren ursprünglichen Plan (z.B. Schwimmbad bei Erkältung) durch. Das ist nachvollziehbar, aber tut das nicht! Ihr lauft Gefahr, das Vertrauen bei der Mutter des Kindes zu verspielen oder dem Kind wirklich zu schaden. Zeigt stattdessen, dass ihr auch im Alltäglichen und in schwierigen Situation für euer Kind da sein könnt, ganz ohne Action.<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="9qg7m-0-0"><strong style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Trennung mit Kind: Erkauft euch die Zuneigung eures Kindes nicht!</strong><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="9qg7m-0-1"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="9qg7m-0-1"> Gerade wenn ihr eure Kinder nicht so oft seht, wie ihr gern wollt. Kompensiert wirkliche Nähe und Aufmerksamkeit nicht damit, dem Kind jeden auch noch so teuren und unsinnigen materiellen Wunsch zu erfüllen. Das setzt euch finanziell unter Druck und das Kind kann vor lauter Ablenkung und Zeug gar nicht mehr erkennen, wie wichtig es euch ist.<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="1i2k3-0-0"><strong style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Habt keine Angst vor Regeln im Alltag!</strong><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="1i2k3-0-1"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="1i2k3-0-1"> Ihr tut eurem Kind nichts Gutes, wenn ihr es bei euch einfach alles bestimmen und machen lasst, damit ihr das Gefühl bekommt, ihr seid ein toller Vater. Kinder brauchen Halt und auch Widerstand, eine Routine im Alltag und damit Verlässlichkeit kann da sehr helfen. Vergesst aber nicht, dass das nicht dasselbe ist wie Strafen, Drohungen oder ständiges Nein.<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bj1n6-0-0"><strong style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Tut nicht so, als hätte sich nichts geändert!</strong><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="bj1n6-0-1"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="bj1n6-0-1"> Wenn ihr z.B. in der Wohnung der Mutter eurer Kinder seid, dann ist das klar ihre Wohnung und nicht eure. Zeigt ausreichend Respekt und akzeptiert offene und unausgesprochene Grenzen. Auch ihr könnt das im Gegenzug bei euch erwarten und vermittelt eurem Kind dadurch eine Klarheit, die hilfreich sein kann.<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="ta67-0-0"><strong style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Euer Kind ist kein Informant!</strong><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="ta67-0-1"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="ta67-0-1"> Versucht nicht, Informationen über die Mutter des Kindes durch Ausfragen zu erhalten, besonders nicht zu möglicherweise verletzenden Themen wie neuer Beziehungsstatus.<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="57pld-0-0"><strong>Redet nie abfällig vor eurem Kind über seine Mutter!</strong><span data-offset-key="57pld-0-1"><span data-offset-key="57pld-0-1"> Bei allem Groll den ihr vielleicht hegt, das ist nicht der richtige Platz und kann das Kind noch stärker in einen Loyalitätskonflikt bringen und (weniges) Vertrauen zerstören.<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="cvjlt-0-0"><strong style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Trennung mit Kind: Streitet euch nie (mehr) vor dem Kind! </strong><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="cvjlt-0-1"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="cvjlt-0-1">Ihr seid jetzt getrennt und es gibt sicher noch eine Menge emotionaler und sachlicher Themen, die geklärt werden müssten, aber auch schnell eskalieren können. Das hat aber nichts vor dem Kind zu suchen! Insbesondere bei der Übergabe seid ihr vor allem Eltern. Vereinbart andere Möglichkeiten zum Austausch von strittigen Themen. Ihr habt jetzt die Möglichkeit, aus der Distanz eine bessere Kommunikation aufzubauen als am Ende der Beziehung.<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="7t9kl-0-0"><strong style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Lasst euer Kind nicht seine wichtigste Lebenszeit verdaddeln! </strong><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="7t9kl-0-1"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="7t9kl-0-1">Ständig fernsehen oder am Pad, Smartphone oder an der Konsole hängen ist keine für eure Bindung (und die Entwicklung eures Kindes) wichtige Zeit. Im Gegenteil, viele Studien zeigen, dass es extrem problematisch ist, seine Kinder unter 12 mit digitalen Medien umgehen zu lassen oder gar eigene Geräte zu schenken. Nicht umsonst haben die Kinder der großen Digitalkonzerne wie Google, Facebook, etc. kaum Zugang zu den Produkten ihrer Väter. Die wissen genau, wie süchtig das machen kann und vom wirklichen Lernen und Leben ablenkt. Ihr werdet die Gefahr auch schon selbst bei euch gespürt haben, oder?<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bvqi2-0-0"><strong style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Vermeidet, Zeit während euer Kind da ist, am Handy, TV oder Rechner zu verbringen</strong><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="bvqi2-0-1"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="bvqi2-0-1">, auch wenn das in unserer Zeit schwierig ist. Euer Kind darf nicht mit dem Internet um eure Aufmerksamkeit konkurrieren müssen! Eine der häufigsten Bitten von Kindern ist es, dass ihre Väter (und Mütter) nicht so viel Zeit mit ihrem Handy verbringen sollen und stattdessen, die ungeteilte Aufmerksamkeit vermissen.<br /><br /></span></span></li><li class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bvqi2-0-0"><strong style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Lasst euren Frust und eure Erschöpfung nicht am Kind aus! </strong><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="d6dci-0-1"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="d6dci-0-1">Es ist verständlich, wenn ihr am Ende des Tages oder der Woche erschöpft seid, vielleicht auch gereizt und wütend. Atmet tief durch, sobald ihr merkt, dass sich diese Energie auf das Kind richtet (durch Geschrei, Geschimpfe, usw.). Euer Kind hat nicht die Verantwortung für die Situation, sondern ihr!<br /><br /></span></span></li></ol><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="be6gr-0-0"><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="7ffka-0-0">Hier lässt sich bestimmt noch einiges ergänzen! Was haltet ihr für einen weiteren hilfreichen Gedanken? </span><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="7ffka-0-1">Wenn ihr diese Punkte gern angehen wollt, aber in eurer Situation nicht wisst, wo und wie ihr anfangen sollt, ist mein Angebot unter <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminare</a> vielleicht das Richtige. Schaut es euch gern an oder</span><span style="background-color: transparent; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" data-offset-key="7ffka-2-0"> kontaktiert mich <a href="mailto:info@vaterverantwortung.de">direkt</a>.</span></div>								</div>
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		<title>Zehn tolle Ideen, um die Trennungssituation für unsere Kinder zur Hölle zu machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2019 12:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Sammlung von total fundierten und erfolgreichen EmpfehlungenVon Carsten Vonnoh  1. Nutzt jede Gelegenheit, dem anderen Vorwürfe zu machen &#38; alle Unzulänglichkeiten zu betonen! Macht dem anderen Elternteil immer wieder klar, wie schuldig er/sie an allem ist! Das schafft den Boden für eine hervorragende Beziehung als Eltern für euer Kind! Besonders hilfreich ist es dabei, [&#8230;]]]></description>
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									<div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="aihj7" data-offset-key="foo-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="foo-0-0"><strong>Eine Sammlung von total fundierten und erfolgreichen Empfehlungen</strong></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="aihj7" data-offset-key="4k5n5-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4k5n5-0-0"><span data-offset-key="4k5n5-0-0">Von Carsten Vonnoh</span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4k5n5-0-0"><span data-offset-key="5ufn0-0-0"> </span></div><p>1. Nutzt jede Gelegenheit, dem anderen Vorwürfe zu machen &amp; alle Unzulänglichkeiten zu betonen! Macht dem anderen Elternteil immer wieder klar, wie schuldig er/sie an allem ist! Das schafft den Boden für eine hervorragende Beziehung als Eltern für euer Kind! Besonders hilfreich ist es dabei, RICHTIG alte Themen wieder hervorzuholen, die wirklich GAR NICHTS mit der aktuellen Situation zu tun haben. Damit kann man dann mit der vollen Wucht der alten Verletzungen so richtig schön austeilen! Und auch das Kind merkt, wie sehr man sich engagiert!</p><p>2. Ballert die ganze Woche voll mit Programm und total wichtigen Dingen, die ihr UNBEDINGT machen MÜSST (oder wenigstens solltet). Hilfreich für die kindliche Entwicklung scheint zu sein, die Zeit wo es sich wirklich öffnen und eine Beziehung zu Dir aufbauen kann, möglichst gering zu halten. Sinnvoll ist es hier, möglichst viele technische Hilfsmittel wie Konsolen, Pads, TV, usw. verfügbar zu machen, damit dem Kind nicht abverlangt wird, selbst kreativ zu werden. SO kann das gar nicht erst zum Problem werden! Gebt dem Kind also so viel Zerstreuung und Ablenkung wie möglich! Schließlich renne ich doch auch den Großteil des Tages jeder möglichen Ablenkung und kurzfristigen Belohnung hinterher. Glück gehabt, wenigstens DAS klappt gut!</p><p>3. Macht es genau so, wie eure Eltern das schon gemacht haben, auch wenn manche meinen, dass das KEINEM gut tut. Je nachdem, wie ihr aufgewachsen seid, ist da das Repertoire verschieden. Ihr wisst selbst am besten, was das sein kann: Sind Nörgeln, Anschreien und Ausrasten eure treuen Begleiter der Kindheit gewesen, dann ist es total sinnvoll, das weiterzuführen oder gar noch auszubauen! Beliebt sind auch die ständige Bevormundung des Kindes, das Ignorieren seiner dringlichsten Bedürfnisse und die Besserwisserei darüber, ob jetzt etwas wirklich weh tut oder traurig genug ist, um zu weinen. Sucht euch mindestens 2 dieser Verhaltensweisen heraus und integriert sie so viel wie möglich in euren Alltag und das Kind wird euch ewig dafür dankbar sein!</p></div><div data-offset-key="739nt-0-0">4. Zeit für mich selbst einplanen? Schwachsinn! Lasst einfach alles auf euch zukommen, dann wird das schon! Hat ja bisher auch super geklappt! Warum wertschätzend und aufmerksam mit mir selbst sein, wenn das alle anderen auch nicht sind? Und Erholung gibt&#8216; doch beim nächsten Urlaub schon wieder! Bis dahin nutze ich die Extra-Schlafenszeit vor dem Fernseher.</div><div data-offset-key="739nt-0-0"> </div><div data-offset-key="739nt-0-0">5. Redet schlecht über das andere Elternteil! So RICHTIG hilfreich, um das Kind zu verwirren und in einen unlösbaren Loyalitätskonflikt zu bringen, ist es, den anderen Elternteil in ein besonders schlechtes Licht zu rücken. Gut ist es hier, viele Male am Tag zu erwähnen, wie schlecht der/die Andere Dich doch behandelt und wie irre/krank/gewalttätig/bösartig oder einfach nur unzuverlässig oder blöd er/sie ist. Auch wenn wir uns das bei uns selbst niemals wünschen würden, ist es bei dem anderen Elternteil ja wohl absolut gerechtfertigt!</div><div data-offset-key="739nt-0-0"> </div><div data-offset-key="f1vik-0-0">6. Lasst so richtig die Sau raus, so oft es geht! Wenn wir merken, der andere Elternteil hat uns gerade wieder an einem wunden Punkt erwischt, ganz sicher mit voller Absicht und perfider Strategie, dann ist es hilfreich, so richtig auszurasten und zu zeigen, WIE verwundet wir jetzt sind und wie gut wir austeilen können! Und wenn das Kind dabei ist, NOCH BESSER! Dann bekommt es endlich mal die ganze Ungerechtigkeit mit und merkt, WER alles richtig gemacht hat! </div><div data-offset-key="f1vik-0-0"> </div><div data-offset-key="f1vik-0-0">7. Das Kind in wirklich ALLES einbinden! Gerade bei Themen rund um die Trennung ist es doch toll, wenn das Kind alles mitbekommt und sich sein eigenes Bild machen kann! Besonders wenn es noch im Kindergarten ist! Die heftigsten Themen sollte man wenigstens in Hörweite ansprechen, wenn der/die Andere schon darauf besteht, es nicht VOR dem Kind zu tun. Auch ein Kleinkind versteht sicher, worum es tatsächlich geht und es kann die getroffenen Aussagen gut einordnen. Schließlich ist es das von Anfang an so gewohnt! Und wenn es dann noch in die Situation gerät, einen Elternteil als Verursacher, Opfer, Täter, vertrauensunwürdig, schlecht oder verantwortungslos beurteilen zu müssen, tja, dann lernt es wenigstens frühzeitig, wie Schwarz-Weiß und schlecht die Welt ist!</div><div data-offset-key="655q8-0-0"> </div><div data-offset-key="655q8-0-0">8. Die Übergaben so richtig ätzend gestalten und getroffene Absprachen einfach verweigern! Für euer Kind ist es wundervoll, zu erleben, wie die Eltern sich beim Aufeinandertreffen, z.B. bei der Abholung zum Umgang, gegenseitig beschimpfen, beleidigen und mit Vorwürfen überziehen. Um dem angespannten Verhältnis so richtig gerecht zu werden, sollten wir jeglichen Versuch, eine ruhige, sachlich-friedliche Situation zu erzeugen, unterbinden. Am Interesse des Kindes ist der/die Andere eh nicht wirklich interessiert, was soll ich denn da noch für Ruhe in der Situation sorgen? Hauptsache, es läuft und ich kann sagen, was mich ankotzt!</div><div data-offset-key="7g2gj-0-0">Trennt das Kind von einem Elternteil und/oder benutzt es wenigstens als Waffe!</div><div data-offset-key="7g2gj-0-0"> </div><div data-offset-key="7g2gj-0-0">9. Die hohe Kunst, die Situation für unser Kind so richtig unerträglich zu machen, ist es, dem/der Anderen einfach jeglichen Kontakt zu nehmen. Das reduziert die Konflikte, lässt mich in meiner Überforderung wenigstens allein entscheiden und schließlich weiß ICH doch selbst, was das Beste für mein Kind ist. Auch wenn alle Forschung das Gegenteil behauptet, für MEIN Kind bin nur ICH gut genug! Als Zwischenschritt ist es auch hilfreich, in die Privatsphäre des anderen Elternteils einzudringen und den Umgang davon abhängig zu machen, wie ich gerade in Stimmung bin oder wie ich gerade die Sinnhaftigkeit eines Kontaktes einschätze. Und wenn der andere Elternteil nicht spurt, wie ich mir das vorstelle, dann hat er ja wohl eine Strafe verdient. Da merkt mein Kind gleich mal, was es bedeutet, konsequent zu sein!</div><div data-offset-key="dpbl4-0-0"> </div><div data-offset-key="dpbl4-0-0">10. Die eigene Verantwortung verweigern und die Schuld bei anderen suchen! Zahlreiche Fachleute gehen davon aus, dass es bei einer Trennung nie nur einen/eine &#8222;Schuldige/en&#8220; gibt, aber ICH glaube, bei unserer Situation würden sie das anders beurteilen! Bei uns ist völlig klar, wer uns als Familie zerstört hat und wer jetzt Schuld an der aktuellen Situation ist! Neben dem/der Ex natürlich das Jugendamt, das Amtsgericht und/oder der Staat als Ganzes. Völlig klar! Die einzige Lösung besteht deshalb im Kampf dagegen, erst dann wird sich etwas ändern! Ich bin so wie ich bin und ich ändere mich doch nicht, wenn die Anderen mich nicht so behandeln, wie ich das verdiene!</div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="aihj7" data-offset-key="c7sig-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="c7sig-0-0"><span data-offset-key="c7sig-0-0"> </span></div></div><div class="jwLWP _2hXa7 _2Dym_ blog-post-text-font blog-post-text-color" data-block="true" data-editor="aihj7" data-offset-key="4ickv-0-0"><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4ickv-0-0"><span data-offset-key="4ickv-0-0">Wer es bis hierhin geschafft hat</span><span data-offset-key="4ickv-0-1">, wird hoffentlich gemerkt haben, dass das alles NICHT sonderlich hilfreich ist. Dennoch erlebe ich es immer wieder: In der Begleitung von Vätern, im Austausch mit Müttern und einiges manchmal auch bei mir selbst. </span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4ickv-0-0"><span data-offset-key="4ickv-0-1"> </span></div><div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4ickv-0-0"><span data-offset-key="4ickv-0-1">Was davon würdet ihr gern ändern? Was fällt euch dabei am schwersten? Lass&#8216; uns <a href="https://carstenvonnoh.de/vater-coach-coaching-vaeter-eltern/">zusammen</a> anschauen, wie es BESSER gehen kann! </span></div></div>								</div>
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		<title>Zwanzig Bitten von Kindern an getrennte Eltern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2019 06:19:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn die Familie zerbricht, reagieren Kinder meist mit traurigem Schweigen. Hier die wichtigsten Punkte, die Kinder in dieser schwierigen Situation ihren Eltern gern ans Herz legen würden.  Nach Karin Jäckel  Meine liebe Mama, mein lieber Papa,  1. Vergesst nie: Ich bin das Kind von euch beiden. Ich habe jetzt zwar einen Elternteil, bei dem ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1442" class="elementor elementor-1442" data-elementor-post-type="post">
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									<div><p>Wenn die Familie zerbricht, reagieren Kinder meist mit traurigem Schweigen. Hier die wichtigsten Punkte, die Kinder in dieser schwierigen Situation ihren Eltern gern ans Herz legen würden. </p><p>Nach Karin Jäckel</p></div><div data-hook="post-description"><article><div><div><div><div><div><div><div data-hook="imageViewer"><div> </div><div><b>Meine liebe Mama, mein lieber Papa,</b></div><div> </div></div></div></div><p>1. Vergesst nie: Ich bin das Kind von euch beiden. Ich habe jetzt zwar einen Elternteil, bei dem ich hauptsächlich wohne und der die meiste Zeit für mich sorgt. Aber ich brauche den anderen genauso.</p><p>2. Ich habe euch beide gleich lieb. Fragt mich nicht, wen von euch beiden ich lieber mag. Macht den anderen nicht schlecht vor mir. Denn das tut mir weh.</p><p>3. Helft mir, zu dem Elternteil, bei dem ich nicht ständig bin, Kontakt zu halten. Wählt für mich seine Telefonnummer oder schreibt die Adresse auf einen Briefumschlag.Helft mir, zu Weihnachten oder zum Geburtstag ein schönes Geschenk für den anderen zu basteln oder zu kaufen. Macht von den neuen Fotos von mir immer einen Abzug für den anderen mit.</p><p>4. Redet miteinander wie erwachsene Menschen. Aber redet. Und benutzt mich nicht als Boten zwischen euch &#8211; besonders nicht für Botschaften, die den anderen traurig oder wütend machen.</p><p>5. Seid nicht traurig, wenn ich zum anderen gehe. Der, von dem ich weggehe, soll auch nicht denken, dass ich es in den nächsten Tagen schlecht habe. Am liebsten würde ich ja immer bei euch beiden sein. Aber ich kann mich nicht in zwei Stücke reißen &#8211; nur weil ihr unsere Familie auseinander gerissen habt.</p><p>6. Plant nie etwas für die Zeit, die mir mit dem anderen Elternteil gehört. Ein Teil meiner Zeit gehört meiner Mutter und mir, ein Teil meinem Vater und mir. Haltet euch konsequent daran.</p><p>7. Seid nicht enttäuscht oder böse, wenn ich beim anderen bin und mich bei euch nicht melde. Ich habe jetzt zwei Zuhause. Die muss ich gut auseinander halten &#8211; sonst kenne ich mich in meinem Leben überhaupt nicht mehr aus.</p><p>8. Gebt mich nicht wie ein Paket vor der Haustür des anderen ab. Bittet den anderen für einen kurzen Moment rein und redet darüber, wie ihr mein schwieriges Leben einfacher machen könnt. Wenn ich abgeholt oder gebracht werde, gibt es kurze Momente, in denen ich euch beide habe. Zerstört das nicht dadurch, dass ihr euch anödet oder zankt.</p><p>9. Lasst mich lieber vom Kindergarten oder bei Freunden abholen, wenn ihr den Anblick des anderen nicht ertragen könnt.</p><p>10. Streitet euch nicht vor mir. Seid wenigstens so höflich miteinander, wie ihr es zu anderen Menschen seid und wie ihr es auch von mir verlangt.</p><p>11. Erzählt mir nichts von Dingen, die ich noch nicht verstehen kann. Sprecht darüber mit anderen Erwachsenen, aber nicht mit mir.</p><p>12. Lasst mich meine Freunde zu beiden von euch mitbringen. Ich wünsche mir ja, dass sie meine Mutter und meinen Vater kennen und toll finden.</p><p>13. Einigt euch fair übers Geld. Ich möchte nicht, dass einer von euch viel Geld hat &#8211; und der andere ganz wenig. Es soll euch beiden so gut gehen, dass ich es bei euch beiden gleich gemütlich habe.</p><p>14. Versucht nicht, mich um die Wette zu verwöhnen. Soviel Schokolade kann ich nämlich gar nicht essen, wie ich euch beide lieb habe.</p><p>15. Sagt mir offen, wenn ihr mal mit dem Geld nicht klar kommt. Für mich ist Zeit ohnehin viel wichtiger als Geld. Von einem lustigen gemeinsamen Spiel habe ich viel mehr als von einem neuen Spielzeug.</p><p>16. Macht nicht immer so viel &#8222;Action&#8220; mit mir. Es muss nicht immer was Tolles oder Neues sein, wenn ihr etwas mit mir unternehmt. Am schönsten ist es für mich, wenn wir einfach fröhlich sind, spielen und ein bisschen Ruhe haben.</p><p>17. Lasst möglichst viel in meinem Leben so, wie es vor der Trennung war. Das fängt bei meinem Kinderzimmer an und hört auf bei den kleinen Dingen, die ich ganz allein mit meinem Vater oder meiner Mutter gemacht habe.</p><p>18. Seid lieb zu den anderen Großeltern. Auch wenn sie bei eurer Trennung mehr zu ihrem eigenen Kind gehalten haben. Ihr würdet doch auch zu mir halten, wenn es mir schlecht ginge! Ich will nicht auch noch meine Großeltern verlieren.</p><p>19. Seid fair zu dem neuen Partner, den einer von euch findet oder schon gefunden hat. Mit diesem Menschen muss ich mich ja auch arrangieren. Das kann ich besser, wenn ihr euch nicht gegenseitig eifersüchtig belauert.</p><p>20. Seid optimistisch. Eure Ehe habt ihr nicht hingekriegt &#8211; aber lasst uns wenigstens die Zeit danach gut hinbekommen. Geht mal meine Bitten an euch durch. Vielleicht redet ihr miteinander darüber. Aber streitet nicht. Benutzt meine Bitten nicht dazu, dem anderen vorzuwerfen, wie schlecht er zu mir ist. Wenn ihr das macht, habt ihr nicht kapiert, wie es mir jetzt geht und was ich brauche, um mich wohler zu fühlen.</p><div> </div><p>Wenn ihr diese Punkte gern angehen wollt, aber in eurer Situation nicht wisst, wo und wie ihr anfangen sollt, nehmt gern Kontakt unter <a href="mailto:info@vaterverantwortung.de" target="_top" rel="noreferrer noopener">info@vaterverantwortung.de</a> mit mir auf oder schaut euch meine <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen" target="_top" rel="noopener noreferrer">Seminare</a> an.</p><div> </div><p>Quelle: Karin Jäckel, <a href="http://www.karin-jaeckel-autorin.de/" target="_top" rel="noreferrer noopener">http://www.karin-jaeckel-autorin.de</a></p></div></div></div></div></article></div><div class="x_VfD"><div class="PIiSa" data-hook="post-main-actions-desktop"> </div></div>								</div>
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		<title>Warum ich zwischen Vätern in Trennung und verheirateten Vätern nicht unterscheide</title>
		<link>https://carstenvonnoh.de/2019/02/03/trennungsvater_vs_verheiratet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[c.vonnoh]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2019 08:28:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vater-Kind-Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Väter vs. Trennungsväter Warum mache ich keinen Unterschied zwischen getrennten &#38; verheirateten Vätern? Seit ich das Portal Väter in Verantwortung gestalte, merke ich, wie schwierig manchmal der Spagat ist, Männer mit Kindern in schwierigen und weniger schwierigen Kontexten anzusprechen. Manchmal bekomme ich Rückmeldungen, dass meine Perspektiven nicht angemessen sind, wenn man(n) z.B. in einer &#8222;hochstrittigen&#8220; [&#8230;]]]></description>
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									<h3 style="font-family: Lato, sans-serif; font-style: normal; font-variant-caps: normal; text-align: center;">Warum mache ich keinen Unterschied zwischen getrennten &amp; verheirateten Vätern?</h3><p>Seit ich das Portal <a href="https://www.facebook.com/VaterVerantwortung/" target="_blank" rel="noopener">Väter in Verantwortung</a> gestalte, merke ich, wie schwierig manchmal der Spagat ist, Männer mit Kindern in schwierigen <u>und</u> weniger schwierigen Kontexten anzusprechen. Manchmal bekomme ich Rückmeldungen, dass meine Perspektiven nicht angemessen sind, wenn man(n) z.B. in einer &#8222;hochstrittigen&#8220; Familiensituation kaum mehr als 4 Stunden &#8222;Umgang&#8220; im Monat hat. Oder aber die Themen Trennung und Umgang mit Erschöpfung, Wut und Trauer in &#8222;heilen&#8220; Familiensituationen wenig Anklang finden.</p>								</div>
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									<p>Dennoch versuche ich diesen Spagat und die 4500 Abonnenten innerhalb eines Jahres geben mir den Eindruck, dass mir das meistens gelingt. Mein Ziel ist es immer, neue Perspektiven und das Verbindende zwischen allen Vätern zu thematisieren, auch das Leidvolle, das Herausfordernde, das Zerstörerische. </p><p>Ich verstehe vollkommen, wenn manche Thesen, manche Themen gerade bei denen für Aufruhr, zusätzlichem Druck oder (weiterer) Wut führen, weil sie Dinge berühren (oder vernachlässigen), die gerade so gar nicht in Ordnung sind. Bei allem Versuch, hier ausgewogen zu sein, kann es mir nicht gelingen, jede einzelne Familiensituation zu berücksichtigen. Im Gegenteil, ich möchte gerade die anstossen, die sich im möglicherweise immergleichen Gedankenkarussel bewegen, wenig Austausch haben und spüren, dass es einige Themen gibt, die auch schmerzvoll, aber wichtig sind und mit denen sich eine Auseinandersetzung lohnt, damit es &#8222;am Ende&#8220; besser werden kann.</p><h3 style="text-align: left;">Warum sehe ich denn nun keine Unterschiede? </h3><p>Gerade in der Gruppenarbeit, in <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminaren</a>, aber auch im Einzelcoaching merke ich, dass die Themen, an denen wir arbeiten sehr viel mehr Gemeinsamkeiten zeigen als Trennendes. Natürlich gibt es gerade in frischen Trennungssituationen oft andere Prioritäten, Zeiten in denen vieles erstmal nicht so gelingt, wie es sein könnte. Dennoch sehe ich überwiegend Gemeinsamkeiten bei ALLEN Vätern. </p><p><b>Vergleichbare</b><strong> Herausforderungen</strong></p><p>Wenn ich mich als Vater bewusst dafür entschieden habe, für mein Kind / meine Kinder Verantwortung zu übernehmen, dann sind die Themen Bindung, Erziehung und Vater-Kind-Beziehung ständig präsent und entscheidend, egal wie intensiv mein Kontakt mit meinem Kind ist. Natürlich macht regelmäßige, alltägliche Anwesenheit bei meinem Kind einen gewaltigen Unterschied. Aber auch die emotionale Greifbarkeit und liebevolle Aufmerksamkeit sind hier entscheidend. Beides kann auch in &#8222;stabilen&#8220; Paarbeziehungen unzureichend sein und Männer vor große Herausforderungen stellen. </p><p>Natürlich ist die Kommunikation als Elternpaar theoretisch einfacher, wenn man sich jeden Tag begegnet und ohne offenen Konfliktthemen begegnen kann. Dennoch ist auch das nicht immer der Fall, gerade in den ersten Jahren mit Kind verlieren sich viele Paare aus den Augen. Hier kann oft die Erschöpfung zu Spannungen führen, die gerade den so wichtigen offenen Austausch verhindern. Nicht selten führt diese Zustand unartikulierter Frustration zu den Trennungssituationen, denen ich später begegne. </p><p><b>Vater-Kind-Beziehung</b> </p><p>Es ist kein Selbstläufer in stabilen Ehen, dass Väter (oder auch Mütter) eine <a href="https://www.vaterverantwortung.de/vater-sohn-beziehung-10regeln/" target="_blank" rel="noopener">tragfähige Beziehung</a>, eine Bindung zu ihren Kindern aufbauen. Gerade für Väter, denen es nicht in die Wiege gelegt wurde, liebevoll, achtsam und gewaltfrei mit sich und ihren Kindern umzugehen, können sich hier schmerzvolle Grenzen auftun. Schnell zieht  sich zurückziehen oder in alte, fragliche, Muster zurückkehren.   </p><p><b>Eigene Themen sind überall</b></p><p>Auch wenn ich in einer festen Beziehung mit der Mutter meiner Kinder stehe, gibt es das Potential für Konflikte, aber genau so Potenzial, sich (gemeinsam) weiterzuentwickeln, oft geht das Hand in Hand. Häufig sind es gerade die ungeklärten Themen der kindlichen Vergangenheit, die in Beziehungen mit Kindern erst die Intensität von heftigen emotionalen Eskalationen erklären können. Hinzu kommen Themen wie Stress, Selbstbestimmung, Ängste und Wut. Hier gleichen sich oft Männer mehr, als wir das wahrhaben wollen. Eine Beziehung kann hier Stabilität und Sinn geben, doch noch lange nicht den Rahmen bieten, sich weiterzuentwickeln und seine &#8222;dunklen&#8220; Seiten zu thematisieren. Wenn ich in bestimmten Situationen mit meinem Kind demütigend oder unberechenbar werde, habe ich die Verantwortung, mich damit auseinanderzusetzen, egal wie die aktuelle Familiensituation aussieht! Oft sind solche Themen auch maßgeblich für den Umgang mit Anderen inkl. meiner (Ex-)Partnerin. Auch im beruflichen Umfeld </p><p><b>Herausforderungen gewaltfreier Erziehung</b></p><p>Da viele in unserer Generation in eher autoritären Familiensituationen aufgewachsen sind und Gewalt als direktes oder subtiles Mittel von Erziehung als selbstverständlich, ja unabdingbar angesehen wurde, sind wir oft zutiefst von diesen Erfahrungen geprägt. Das nach wie vor übliche regelmäßige Entwürdigen als Kind, das Ignorieren von eigenen Bedürfnissen und Grenzen und eine Haltung, die alles andere als einer Augenhöhe entspricht, haben ihre Spuren hinterlassen. Mit etwas Aufmerksamkeit spüren wir das überall, aber besonders im Umgang mit unseren Kindern, besonders unter Stress. Dann zerfallen die hochambitionierten Ideale, &#8222;alles&#8220; anders zu machen und es zeigen sich Verhaltensweisen, die wir sehr viel besser kennen, als uns lieb ist. Verhaltensweisen, die wir niemals selbst zeigen wollten. </p><p>So verantwortungs- und liebevoll wir mit unseren Kindern umgehen wollen, so oft fehlen uns die Alternativen, die Geduld und die Aufmerksamkeit, das auch zu tun. Hier neue Wege zu finden, sich selbst besser zu verstehen und alte Verletzungen zu &#8222;heilen&#8220;, gehört zu den wesentlichen Herausforderungen aller engagierten Väter. Leider haben hier alle Väter ähnlich wenige Möglichkeiten zum Austausch und zum gemeinsamen Lernen. </p><p><b>Prävention</b> </p><p>In meinen monatlichen Vätergruppen sind zur Hälfte Männer in Trennung, manchmal auch &#8222;alleinerziehende&#8220; Väter dabei. Hier ist mir bewusst geworden, dass auch wenn wir uns mit klassischen &#8222;Trennungsthemen&#8220; beschäftigen, immer auch die anderen Väter etwas davon lernen können. Nicht zuletzt können sie ein größeres Bewusstsein dafür bekommen, was in einer Kleinfamilie nicht aus den Augen verloren werden darf. Und so ist dieser Aspekt, gerade bei den Themen Stress, Überforderung und Grenzen auch fester Bestandteil meiner <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Seminare für Bindungs- und Beziehungsorientierung</a>, wo wir uns in einer Runde von 6-8 Vätern einen ganzen, intensiven Tag zusammensetzen, neue Perspektiven einüben und uns gemeinsam weiterentwickeln. </p><p><b>Gesellschaftlicher Wandel </b></p><p>Die Bedingungen für unsere Kinder werden nicht nur von der heimischen Atmosphäre, sondern auch von den gesellschaftlichen und politischen Prioritäten geprägt. Allein bei der Suche nach einem passenden Kindergarten oder den Möglichkeiten der Vereinbarkeit meines Vaterseins mit meiner Arbeitssituation zeigen die Abhängigkeiten, aber auch die Gestaltungsmöglichkeiten. Und hier ist für jeden Vater wichtig, dass er möglichst gute Bedingungen für sich und seine Kinder finden und einfordern kann. Hier ist es wichtig, dass es einen intensiven Austausch darüber gibt, was Vatersein im 21. Jahrhundert sein kann und muss, wie wir als Väter Antworten finden, die gut für unsere Kinder, aber auch für uns selbst sind. Völlig unabhängig, wie unsere aktuelle Elternsituation aussieht. </p><p><b>Trotz aller Gemeinsamkeiten:</b></p><p>Ich weiß natürlich, gerade aus meiner eigenen schmerzvollen Trennungssituation, dass es auch ganz andere Themen, Prioritäten, eine ganz andere Hilflosigkeit gibt, die andere Männer in &#8222;stabilen&#8220; Familienkontexten wenig, vielleicht gar nicht nachvollziehen können. Diese Perspektive bleibt mir persönlich immer präsent, nicht zuletzt durch meine intensive Arbeit mit Vätern in ALLEN Lebenssituationen. </p><p>Deshalb veranstalte ich auch regelmäßige Workshops/Seminare, die sich besonders an Väter in Trennungssituationen richten und setze dabei auf gerade die Prioritäten, die im Moment am offensichtlichsten sind. Doch schnell merken viele, dass es doch sehr viel mehr Gemeinsames gibt und am Ende der (ehrliche) Fokus auf das Kind, die Vater-Kind-Beziehung und die essentielle Selbstreflektion in den Vordergrund rücken. </p><p>Um das gut und mit voller Aufmerksamkeit machen zu können, halte ich mich auch weitestgehend aus den rechtlich-politischen Bewegungen und Diskussionen heraus, wenngleich ich einiges davon für wichtig und unterstützenswert halte. Dennoch kann uns eine Institution oder rechtliche Veränderung nur begrenzt dabei helfen, unsere eigenen Verletzungen und gescheiterten Beziehungen zu &#8222;reparieren&#8220;. </p><p>Wie seht ihr das? Was fehlt euch an Themen? Wo würdet ihr Unterstützung und Impulse benötigen? Meldet euch gern direkt bei mir oder schaut euch meine <a href="https://carstenvonnoh.de/#seminare-online-plattformen">Angebote</a> an, um mit mir gemeinsam zu lernen. </p>								</div>
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